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Vom Untergang der Schweizerischen Freiheit


von Jürgen Graf

********


In dieser Anfang 1997 publizierten Broschüre wurde zum ersten Mal beschrieben, wie das "Antirassismusgesetz" in der Schweiz mit Lug und Trug durchgeboxt wurde und welche Absichten es verfolgt. Grafs Schrift, die wir hier mit einigen Kürzungen wiedergeben, ist beim Verlag Neue Visionen, Postfach, 5436 Würenlos/Schweiz erhältlich.

Dr. Traugott A. Zimmerli

Der Bund hat zum Zweck: Behauptung der Unabhängigkeit des Vaterlandes nach
aussen, Handhabung von Ruhe und Ordnung im Inneren, Schutz der Freiheit und der Rechte der Eidgenossen und Beförderung ihrer gemeinsamen Wohlfahrt.

Bundesverfassung der Eidgenossenschaft, Artikel 2


Es ist eigentlich unwesentlich zu wissen, ob es die Schweiz noch geben wird oder nicht (...) Ob die Schweiz innerhalb einer grösseren Einheit als Staat überlebt oder nicht, ist mir selber nicht so wichtig (...) Vorausgesetzt, die Schweiz überlebt: Es wird eine bunte Schweiz sein, regenbogenfarbig, wie man das in Frankreich ausdrückt (...) Es wird noch viel mehr Mischehen geben. Das wird uns guttun.

Ruth Dreifuss, jüdische Bundesrätin der Schweiz
(1)


 

Im Prinzip sind wir alle käuflich, es ist nur eine Frage des Preises. Für 100'000 Franken bin ich sicher nicht käuflich.

Flavio Maspoli, Schweizer Politiker (Glückspost, 2. Mai 1996)

 

Es ist uns unerträglich, dass irgendwo auf der Welt ein irriger Gedanke existiert, wie geheim und kraftlos er auch sein mag.

George Orwell
(2)



Sevilla 1992. Bei der Weltausstellung bemüht sich jede Nation naturgemäss, ihre Vergangenheit und
Gegenwart in leuchenden Farben zu malen. So erregt beispielsweise der Pavillon Mexikos mit
seiner prächtigen Ausstellung über die ruhmreiche Mayakultur allgemeine Bewunderung. Einem
Land aber ist augenscheinlich daran gelegen, sich in ein möglichst ungünstiges Licht zu setzen,
nämlich der Schweiz. "Suiza no existe"- "Sie Schweiz existiert nicht". Die frohe Botschaft springt
dem verdutzten Besucher gleich beim Betreten des Schweizer Pavillons ins Auge, und er ziert auch das T-Shirt der Empfangsdame am Informationsstand. Drei ausgestopfte Kuhköpfe führen dem Wissbegierigen anschaulich die "Diversidad de Suiza", die "Verschiedenartigkeit der Schweiz", vor Augen, und allenfalls noch bestehende Zweifel an der Stossrichtung dieser Selbstdarstellung räumt ein weiterer, unübersehbar an verschiedenen Stellen ausgehängter Slogan aus: "700 años son suficientes - 700 Jahre sind genug"
(3).

Tumbe Witzelei? Provokation um der Provokation willen? Mitnichten, der Wahnsinn hat Methode. Nach dem Willen jener, welche die Politik unseres Landes gestalten, soll die Schweiz in der Tat verschwinden, und zwar am liebsten schon gestern, wie die Amerikaner zu sagen pflegen. Zu den Segnungen der Neuen Weltordnung passt das, was das Wesen dieses Staates ausmacht, nämlich wie die Faust aufs Auge.

Wir Schweizer bilden keine eigene Ethnie; sprachlich, abstammungs- und kulturmässig sind wir
Deutsche, Franzosen oder Italiener. Die schweizerdeutschen Dialekte, welche die deutschsprachige
Minderheit als Mittel der Identitätswahrung bewusst pflegt, stellen nur Varianten der lemannischen
Mundart dar, die auch nördlich und östlich der Landesgrenzen gesprochen wird. So etwas wie eine
eigenständige Schweizer Literatur gibt es nicht; die grossen Deutschschweizer Schriftsteller wie
Keller, Gotthelf, Meyer und Dürrenmatt werden einfach der deutschen Literatur zugerechnet. Seine
Rechtfertigung findet unser Stat in zwei ideellen Grundsätzen. Der erste ist der Gedanke der
Freiheit, wie ihn Schiller in seinem Wilhelm Tell besungen hat. Der zweite ist der Gedanke des
Föderalismus, der bedeutet, dass kein Landesteil von einem anderen, grösseren und wirtschaftlich
stärkerem, bevormundet und seiner Eigenart beraubt werden darf. Für ein künftiges, wahrhaftiges
Vereinigtes Europa, eine Föderation souveräner und in ihrer Tradition verwurzelter Vaterländer,
könnte die Schweiz als Inspirationsquelle, ja als Vorbild dienen. Entfallen diese beiden Ideale, die
Freiheit und der Föderalismus, so waren 700 Jahre in der Tat genug; unser Land hat dann keine
Existenzberechtigung mehr, und die beste Lösung wäre in diesem Fall, es auf Deutschland,
Frankreich und Italien aufzuteilen. Im Vergleich zu dem uns zugedachten Schicksal, dem Aufgehen in dem von einer anonymen Brüsseler Bürokratie regierten, gleichgeschalteten Maastricht-Europa, das seinerseits nur die Vorstufe für die Einbringung der europäischen Länder in einen totalitären Weltstaat darstellen soll, wäre dies unbedingt die vorzuziehende Variante.

Da die Eingliederung der Schweiz in Maastricht-Europa vor allem aufgrund ihres spezifischen
politischen Systems, das bei dermassen weitreichenden Entscheidungen eine Volksabstimmung
zwangsläufig voraussetzt, keine einfache Sache ist, wurden seit langem Schritte in die Wege
geleitet, um sie bereits vor ihrem Anschluss an den Brüsseler Moloch von innen sturmreif zu
schiessen, d.h. geistig restlos gleichzuschalten. Während unsere Soldaten immer noch brav die
Verteidigung des Vaterlandes gegen den bösen Feind von aussen üben, hat sich der innere Feind
Schritt für Schritt in sämtlichen Institutionen eingenistet und hält sie in unterschiedlich starkem
Masse in seinem Würgegriff. Am erfolgreichsten war er bei seinem Griff nach der Herrschaft über die Medien und das Geistesleben. Längst sind alle patriotischen, der Neuen Weltordnung gegenüber kritisch gesinnten Journalisten aus den Zeitungsredaktionen und Fernsehstudios entfernt worden; keine oppositionelle Stimme kommt mehr zu Wort; über kein echtes Problem darf mehr offen diskutiert werden; "Debatten" in der Presse, an Radio und Fernsehen sind meist nur noch wohlinszenierte Rituale, bei denen alle Gesprächspartner mit anderen Worten dasselbe von sich geben. Die politische Auseinandersetzung erschöpft sich im Herunterleiern von Schlag- und Schimpfwörtern, die intellektuelle und geistige Verödung hat unvorstellbare Ausmasse erreicht, und der "Pluralismus" äussert sich noch darin, dass der Käufer am Kiosk die Wahl zwischen einer grossen Zahl von Blättern besitzt, die allesamt die gleiche internationalistische und "multikulturelle" Ideologie predigen, die einen, wie die "bürgerliche" Neue Zürcher Zeitung, auf vornehm-gesetzte, die anderen, wie die linksextreme Wochenzeitung, auf lärmig-aggressive Weise.

Nicht, dass Abweichungen von der Norm grundsätzlich nicht geduldet würden; in manchen Fällen
ist sie sogar ausdrücklich willkommen. "Das schwule Paar Bart Storm und Stephan Diggelmann ist seit einem Jahr verheiratet!", jubelt die Schweizer Illustrierte vom 2. September 1996, die im
Vorjahr ausgiebig über die erste, von einem Pfarrer namens Klaus Bäumlin vollzogene
Schwulenhochzeit berichtet hatte, und auf einem Reklameplakat für Mineralwasser enthüllt uns ein
Adrian Ramseier, Gemeinderat, seinen Herzenswunsch: "Ich will meinen Freund heiraten dürfen!" So also sieht der Pluralismus aus, mit dem uns dieses Regime beglückt!

Bei Wahlen darf der "mündige Bürger" zwischen einer Reihe von "staatstragenden" Parteien
aussuchen, die durchwegs dieselbe Zielsetzung vertreten: Erstens soll die Schweiz durch ihr
Aufgehen in Maastricht-Europa als Staat abgeschafft werden, und zweitens soll neben dem
Schweizer Staat auch gleich noch das Schweizer Volk verschwinden. Bewirkt werden soll letzteres
durch die künstliche Herabdrückung der einheimischen Geburtenrate mittels Förderung der
Abtreibung und familienfeindlicher Gesetze (Bestrafung kinderreicher Familien durch lächerlich
niedriges Kindergeld und Erschwerung der Adoption) sowie durch die massive Ankurbelung der
Einwanderung von Menschen fremder Rassen und Kulturen, in letzter Zeit ganz gezielt aus
Schwarzafrika. Hand in Hand mit der gesteuerten Masseninvasion geht eine immer aufdringlichere Werbung für die Rassenmischung zwischen Weiss und Schwarz in Medien und Plakatreklame einher.

So soll jenes Zukunftsideal erreicht werden, das Graf Richard N. Coudenhove-Kalergi,
Hochgradfreimaurer und Führer der Paneuropa-Union, der geistigen Wegbereiterin der EU, bereits im Jahre 1925 mit atemberaubender Offenheit dargelegt hat
(4):


Der Mensch der Zukunft wird ein Mischling sein. Die heutigen Rassen und Kasten werden der zunehmenden Überwindung von Raum, Zeit und Vorurteil zum Opfer fallen. Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse, äusserlich der altägyptischen ähnlich, wird die Vielfalt der Völker durch die Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen (...) Der Kampf zwischen Kapitalismus und Kommunismus um das Erbe des besiegten Blutadels ist ein Bruderkrieg des siegreichen Hirnadels (...) Der Generalstab beider Parteien rekrutiert sich aus der geistigen Führungsrasse Europas, dem Judentum.


Da alle "staatstragenden" Parteien, "Sozialisten" wie "Liberale", "Christdemokraten" wie
"Konservative", auf die Verwirklichung dieser hehren Vision eingeschworen sind, stellen "Wahlen" heutzutage nur noch ein Kasperletheater dar, bei dem unschuldige Kinder atemlos mitfiebern, wenn der wackere Kasper das böse Krokodil verhaut, ohne zu merken, dass beide Figuren von derselben Hand hinter dem Vorhand gelenkt werden.

In unseren Nachbarstaaten existiert eine geistige und politische Opposition. In der Schweiz, wo die
parteipolitische Rechte zerstritten, ohne zündende Ideen, ohne Führerpersönlichkeiten und ohne Mut ist, wo eine organisierte geistige Opposition nicht mehr besteht, geht der Widerstand gegen den totalen Kahlschlag seit Jahren praktisch nur noch von einer Handvoll Einzelpersonen aus.

Doch für die Strategen der Neuen Weltordnung, welche die Menschheit in eine blökende
Hammelherde zu verwandeln trachten, ist schon ein Querdenker einer zuviel. Vor dem 1. Januar
1995 konnten Dissidenten, insbesondere Kritiker der jüdischen Version vom 2. Weltkrieg und vom "Holocaust" sowie Widersacher der "Multikultur", lediglich in ihrer beruflichen Existenz vernichtet, nicht aber strafrechtlich belangt werden. Ein Musterbeispiel dafür, wie man mit solchen
Andersdenkenden verfuhr, war das Schicksal des Anthroposophen Bernhard Schaub, Deutsch- und Geschichtslehrer an der Rudolf-Steiner-Schule Adliswil. In einem 1992 erschienenen dünnen, aber gehaltvollen Buch mit dem Titel Adler und Rose
(5) stellte er die deutsche Geschichte anders dar, als es erlaubt ist. Mehrere Monate lang wurde das kleine Werk unbeanstandet vertrieben, bis
Presse, Rundfunk und Fernsehen durch den Vater einer jüdischen Schülerin Schaubs Wind von der ketzerischen Schrift bekamen, in welcher der Verfasser unter anderem die verruchte Forderung
aufstellte, man möge doch, um die wirkliche Opferzahl von Auschwitz zu ermitteln, mit
kriminalistischen Methoden vorgehen wie bei einem gewöhnlichen Mordprozess, statt sich auf die
Schätzungen sowjetischer Kommissionen zu verlassen. Ein kurzes Kläffkonzert der Medien-Köter reichte aus, um die Schulleitung so einzuschüchtern, dass sie den Vater von zwei Kindern im Jahre 1993 fristlos und ohne Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung entliess.

Die Treibjagd auf Schaub lief streng nach bolschewistischem Muster ab, freilich mit dem wichtigen Unterschied, dass als krönender Abschluss kein Blattschuss in Gestalt einer Verhaftung des Gedankenverbrechers erfolgte, denn für einen solchen existierte das juristische Arsenal eben noch nicht. Der russische Philosoph Gennadi Bondarew kommentiert den Vorgang wie folgt
(6):


Hier will ich (...) auf die Art und Weise hindeuten, wie man mit dem Autor umgesprungen ist. Es war eine direkte Wiederholung der Methoden, derer sich der KGB bediente, wenn er mit Dissidenten (...) abrechnete. Bei uns ging man wie folgt vor: Ein Mensch wagte von der offiziellen
und erlaubten Ideologie abweichende Ansichten zu äussern. Er schrieb darüber einen Artikel oder ein Buch, welches selbstverständlich nicht offiziell erscheinen konnte und deshalb nur im Samisdat verbreitet wurde. Einige Zeit später wurde das Werk des Dissidenten von den offiziellen Massenmedien zur Kenntnis genommen und nach allen Regeln der Kunst vernichtet. Dabei verzichtete man auf jede Analyse des Inhalts, denn es war klar, dass er die Wahrheit geschrieben
hatte. Es kam sogar vor, dass die getreuen Diener des Regimes Werke vernichtend kritisierten, die sie nicht einmal gelesen hatten. Nach diesem Pogrom seitens der Massenmedien versammelte sich das Kollektiv, in dem der "vom ganzen Volk Verurteilte" arbeitete. Die Mitarbeiter erklärten einhellig, dass sie nicht länger bereit seien, mit dem "Abtrünnigen" zusammenzuarbeiten, da er das Kollektiv, das ganze Land und das ganze Volk mit Schmach und Schande bedecke (...) Auf
erschütternd ähnliche Weise verfuhr man mit Bernhard Schaub (...) Schaub strebte in dieser Situation seinerseits eine Orientierung des Lehrerkollegiums an seiner Schule an. Doch just an jenem Tag, als diese stattfinden sollte, kam zweimal am Schweizer Radio die in diesen Fällen
übliche polemische Diffamierung (...) Die Schweizer Presse, vor allem die Boulevardzeitung "Blick", verlangte innert kürzester Zeit eine klare Stellungnahme, die in der Sonntagsausgabe der "Aushänger" werden sollte. Obwohl noch am Abend zuvor das Lehrerkollegium dankbar das Angebot Schaubs für einen Urlaub auf Zusehen angenommen hatte, wurde nun unter dem Druck der "freien Presse" die fristlose Kündigung ausgesprochen (...) Inzwischen hat auch Schaubs Ehefrau, wegen der "Haltung" ihres Mannes, ihre Stelle als Eurythmie-Lehrerin an der Waldorfschule verloren.


Ja, Russlands Vergangenheit ist uns als Zukunft zugedacht. Ebenso wie in der ehemaligen UdSSR werden die Medienkampagnen regelmässig von ein und derselben Zeitung eingeleitet. In letzter Zeit fiel diese Rolle dem Berner Bund zu, der, oft in Zusammenarbeit mit der linksalternativen Wochenzeitung, das Trommelfeuer eröffnete, worauf der Rest der freiheitlich-demokratischen Medienwelt jeweils nachzog. So haben die beiden Blätter, das "bürgerliche" und das linksradikale, im März 1996 gemeinsam die bulgarische Botschafterin in Bern, Elena Kirtcheva, abgeschossen. Ihr Verbrechen bestand darin, mit einem Rechten verheiratet zu sein.

Es versteht sich von selbst, dass jede Schikane, jede Unterdrückungsmassnahme, jede Vernichtung einer beruflichen Existenz heuchlerisch mit der Berufung auf erhabene Ideale gerechtfertigt wird. So machte sich ein sozialdemokratischer Politiker namens Carl Miville in der Basler Zeitung vom 21. Oktober 1993 für das sogenannte "Antirassismusgesetz", das für die Äusserung unorthodoxer Meinungen zur Zeitgeschichte Strafen von bis zu drei Jahren Gefängnis vorsieht, mit folgenden
Argumenten stark:

Die UNO-Konvention gegen den Rassismus ist 30 Jahre alt und bisher von nahezu
130 Staaten unterzeichnet worden (...) Jedenfalls möchte die Schweiz dieser
Konvention nun endlich auch beitreten, und Voraussetzung dafür sind Strafnormen
gegen rassistische Untaten (...) Die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut - noch höher
einzustufen ist die Menschenwürde.

Im Namen der "Menschenwürde" sollen also Andersdenkende drei Jahre lang eingesperrt werden
können! Wir leben ganz offensichtlich bereits in Orwells Jahr 1984, wo die geschichtlichen
Tatsachen im Wahrheitsministerium gefälscht, die Rationen vom Überflussministerium gekürzt, die Angriffskriege vom "Friedensministerium" geplant und die politischen Häftlinge im
"Liebesministerium" gefoltert werden.

II Die Vorgeschichte des "Antirassismus-Gesetzes" und dessen Annahme durch das Parlament

Am 12. Februar 1987 berichtete die Jüdische Rundschau Maccabi, Basel, unter der Überschrift
"Schweiz erhält ein Antirassismusgesetz" gar Interessantes:

Auch in der Schweiz soll es bald, wie in verschiedenen europäischen Ländern, ein
Anti-Rassismus-Gesetz geben. Dies hat die [jüdisch-stämmige, J.G.] Vorsteherin des
Eidgenössischen Justiz- und Poli-zeidepartementes, Elisabeth Kopp, unlängst in
einem Brief an den Genfer Nationalrat Gilles Petitpierre, der Mitglied der Licra
(Interna-tionalen Liga gegen Rassismus und Antisemitismus) ist, bekräftigt (...) Die
Licra hatte ein entsprechendes Gesetz vorgeschlagen (...) Es wäre mehr als zu
begrüssen, wenn auch die Schweiz ein ent-sprechendes Gesetz hätte, um gegen Leute
vom Schlage eines Max Wahl oder einer Mariette Paschoud vorzugehen. Gerade im
Fall des "Eidgenoss" hat die JR [Jüdische Rundschau] wiederholt darauf
hingewiesen, wie stossend es ist, dass hierzulande gedruckt und vertrieben werden
darf, was z.B. in der BRD verboten und unter Strafe gestellt ist.



(Bei der Licra handelt es sich um eine jüdisch gelenkte, hauptsächlich in Frankreich und der
Westschweiz tätige internationale Organisation. - Dr. Max Wahl, ein couragierter Jurist und
Publizist, waltete als Herausgeber der - Anfang 1995 eingestellten - nationalistischen und
revisionistischen Zeitung Eidgenoss, welche der schweizerfeindlichen Lobby in jeder Ausgabe
empfindlich auf die Finger klopfte, wodurch Wahl zum meistbeschimpften Mann der Nation wurde;
die Zahl der Hetzartikel gegen ihn dürfte in die Tausende gegangen sein. - Die Lausanner
Historikerin und Lehrerin Mariette Paschoud wurde 1986, ähnlich wie sieben Jahre später Bernhard
Schaub, infolge einer Medien-Schmutzkampagne aus dem Schuldienst entlassen. Sie hatte die
fluchwürdige Untat begangen, sich für eine offene Diskussion der Thesen des französischen
Historikers Henri Roques einzusetzen.)

Woher wusste die Jüdische Rundschau Maccabi bloss bereits 1987, dass die Schweiz viele Jahre
später ein "Antirassismusgesetz" erhalten würde? Entweder verfügte der Maccabäer-Tross vom
Rheinknie über hellseherische Fähigkeiten, oder aber er wusste ganz genau, wer hinter den
Kulissen der Politik die Fäden zieht. Letzteres scheint mir wahrscheinlicher.

Ganz ohne Widerstand ging es freilich schon nicht ab. Am 4. April 1990 wies der Zürcher
Regierungsrat die ihm knapp vier Monate zuvor zugestellte bundesrätliche Vorlage für ein
"Antirassismusgesetz" schroff zurück, denn
(7): "Das Gesinnungsstrafrecht wurde in der Schweiz
bisher immer als den totalitären Staaten eigentümlich verurteilt und abgelehnt."

Was in den darauffolgenden Jahren hinter der Bühne vor sich ging, mit welchen Methoden
widerborstige Politiker und Journalisten kirre gemacht wurden, wissen wir nicht. Jedenfalls scheint der Widerstand erheblich gewesen zu sein, verflossen doch nach der Maccabäer-Prophezeiung noch fast sechs Jahre, bis das "Antirassismusgesetz" schliesslich am 17. Dezember 1992 vom Nationalrat, der Zweiten Kammer des Parlaments, mit 102 gegen 13 Stimmen (bei 87 Enthaltungen) angenommen wurde.

Neben den drei kleinen im Parlament vertretenen Rechtsparteien, der Autopartei (heute
Freiheitspartei), den Schweizer Demokraten und der Tessiner Regionalpartei Lega dei Ticinesi,
stimmten nur drei oder vier Abgeordnete der beiden Zentrumsparteien FDP und SVP gegen das
Gesetz; es gab also im Schweizer Nationalrat noch dreizehn Eidgenossen. Zur Riege der
siebenundachtzig Lauen, die sich wie weiland Pontius Pilatus die Hände in Unschuld wuschen und
sich der Stimme enthielten, gehörte Christoph Blocher, steinreicher Unternehmer und populistischer Führer des rechten Flügels der SVP (Schweizerischen Volkspartei). Blocher hatte zwei Wochen zuvor den grössten Sieg seiner politischen Laufbahn eingeheimst: Die gegen fast das gesamte Establishment einschliesslich eines Grossteils seiner eigenen Partei geführte Schlacht gegen den Beitritt der Schweiz zum EWR (Europäischer Wirtschaftsraum), bei der Blocher die Rolle des Zugpferdes spielte, hatte den EWR-Gegnern einen triumphalen Abstimmungssieg beschert: 51% der Stimmenden sowie eine klare Mehrheit der Kantone verwarfen den Beitritt zu einer Organisation, die laut einem unserer Bundesräte zum "Trainingslager für die EU" hätte werden sollen.

Hätte sich Blocher gegen das "Antirassismus-Gesetz" gestemmt und ein Referendum dagegen in die Wege geleitet, so hätte ich diesen Text nicht zu schreiben brauchen: Eine massive Nein-Mehrheit hätte den unverschämten Anschlag auf unsere Meinungsfreiheit "bachab geschickt", wie man in der Schweiz zu sagen pflegt. Doch verliess Blocher vor der Abstimmung den Saal, und nach dem Zustandekommen des Referendums sicherte er Sigi Feigel, dem Ehrenpräsidenten der Jüdischen Cultusgemeinde Zürich und Einpeitscher der Kampagne zugunsten des Gesetzes, brieflich seine Unterstützung zu. Dies dürfte Hunderttausende von an und für sich freiheilich denkenden Schweizern zum Umkippen bewegt haben, etwa nach dem Motto: "Wenn sogar der senkrechte Patriot Blocher das Gesetz unterstützt, muss es ja wirklich nötig sein."

Führen wir uns nun den Text des Artikels 261bis des Schweizerischen Strafgesetzbuches zu Gemüt, jener juristischen Monstrosität, welche der Schweizer Nationalrat im Dezember 1992 (und der Ständerat, die erste Kammer des Parlaments, am 9. März 1993 mit 27 zu null Stimmen bei 19
Enthaltungen) gutgeheissen hat.

Wer öffentlich gegen eine Person oder eine Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Religion oder Ethnie zu Hass oder Diskri-minierung aufruft, - wer öffentlich Ideologien verbreitet, die auf die systematische Herabsetzung oder Verleumdung der Angehörigen einer Rasse, Religion oder Ethnie gerichet sind, - wer mit dem gleichen Ziel Propagandaaktionen organisiert, fördert oder daran teilnimmt, - wer öffentlich durch Wort, Schrift, Bild, Gebärden, Tätlichkeiten oder in anderer Weise eine Person oder eine Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Religion oder
Ethnie in ihrer Menschenwürde angreift oder aus einem dieser Gründe Völkermord oder andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit leugnet, gröblich verharmlost oder zu rechtfertigen sucht,
- wer einer Person oder einer Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Religion oder Ethnie das Recht auf Zugang zu einem Ort oder Dienst, der für die Benützung durch die Öffentlichkeit vorgesehen ist, wie Verkehrsmittel, Hotels, Gaststätten, Cafés, Theater oder Parks, verweigert,
wird mit Gefängnis [bis zu drei Jahren] oder Busse bestraft.


Im Vorfeld der Abstimmung wurde beim Stammtisch endlos darüber palavert, ob man bei einer
Annahme des Gesetzes einen Neger noch als "Schoggichopf" (Schokoladenkopf), einen Italiener als "Tschingg" (abschätziger Ausdruck, der sich vom italienischen Wort "cinque", fünf, ableitet) oder einen Deutschen als "Schwob" betiteln dürfe, oder ob man auch weiterhin eine Initiative gegen die illegale Einwanderung lancieren könne. Nicht einer von tausend zechenden Stammtischbrüdern wusste, dass es in Wirklichkeit ausschliesslich um den Schutz der Juden vor jeglicher Kritik und die Unterdrückung des Holocaust-Revisionismus ging. (Die Revisionisten vertreten die Ansicht, dass es im Dritten Reich nie einen Plan zur Ausrottung der Juden gab, dass keine Vernichtungslager und Hinrichtungsgaskammern existiert haben und dass als Folge der NS-Judenverfolgung nicht sechs Millionen, sondern maximal eine Million Juden ums Leben gekommen sind; dass es, vor allem an der Ostfront, auch zu Erschiessungen von Juden kam, wird nicht bestritten.) Der ganze Rest des Gesetzestextes ist lediglich Blabla zur Verschleierung dieses Tatbestandes. Um eine legale Eindämmung der Drittweltinvasion zu sabotieren, brauchen die Herren in Bern nämlich überhaupt keine gesetzliche Grundlage mehr: Eine vollkommen ordnungsgemäss zustande gekommene Initiative der Schweizer Demokraten gegen den Asylmissbrauch wurde kurzerhand wegen "Unvereinbarkeit mit internationalem Recht" für ungültig erklärt, obgleich dieser Ausschliessungsgrund laut Gesetz gar nicht existiert.

Der entscheidende Abschnitt des "Antirassismus"-Paragraphen ist jener, in dem es um das
"Leugnen, Verharmlosen oder Rechtfertigen" von Völkermord geht, und dass damit nicht jener in
Kambodscha oder Ruanda gemeint ist, leuchtet unschwer ein. Nun haben die Autoren des
Gesetzestextes erfreulicherweise jämmerlich gepfuscht und Artikel 261bis so hanebüchen
formuliert, dass auch bei einem nur halbwegs rechtsstaatlichen Verfahren kein Revisionist für
schuldig befunden werden kann. Wo beginnt z.B. Völkermord? Wenn 2% eines Volkes umgebracht werden? Oder 20%? Setzt der Begriff eine systematische Ausrottungspolitik voraus, oder liegt Völkermord auch dann vor, wenn ein Teil eines Volkes deportiert wird und dann grossenteils an nicht zu kontrollierenden Epidemien stirbt? Eine allgemein anerkannte Definition fehlt.

Ferner fordert der Gesetzestext dem Gericht die Fähigkeit des Gedankenlesens ab. "Leugnen"
heisst, im Gegensatz zum neutralen Ausdruck "bestreiten", etwas wider besseres Wissen in Abrede stellen. Somit kann der Richter einen Revisionisten nur dann verurteilen, wenn er nachweisen kann, dass der Angeklagte zwar an den - wie immer definierten - "Völkermord" an den Juden glaubt, aber so tut, als glaube er nicht daran. Und selbst wenn er dem Beschuldigten nachgewiesen hat, dass er einen Völkermord leugnet, braucht es zu einem Schuldspruch immer noch den Beweis, dass er dies in der Absicht tut, eine Person und Gruppe wegen ihrer Rasse, Religion oder Ethnie anzugreifen; der Richter muss also abermals Gedanken lesen können.

Natürlich ist allein schon die Vorstellung absurd, dass Gerichte zum Entscheid über historische
Tatsachen befugt sein sollen, von denen sie nichts verstehen. Hat Wilhelm Tell gelebt? Ein
Gerichtsurteil muss her! Lag das sagenhafte Atlantis im Atlantik oder im Mittelmeer? Entscheidet
euch, ihr Richter!

Nun wird man einwenden, es gehe weder um Wilhelm Tell noch um Atlantis, sondern um den
"Holocaust". Bitte sehr - hier die Liste der Opferzahlen, welche die orthodoxen, d.h. die Judenausrottungsthese verfechtenden Historiker für das Konzentrationslager Auschwitz behaupten.
Wieviele Menschen kamen in Auschwitz um?

9'000'000 laut dem Film Nuit et Brouillard

8'000'000 laut der französischen Ermittlungsstelle für Kriegsverbrechen (1945)

5'000'000 laut Le Monde vom 20.4. 1978

4'000'000 laut dem Nürnberger Dokument URSS-008

3'500'000 bis 4'500'000 laut Eugen Kogon (Der SS-Staat, 1974, S. 157)

3'000'000 allein bis November 1943 laut dem Höss-Geständnis (Nürnberger Dokument
IMT 3868-PS)

2'000'000 laut Lucy Dawidowicz (The War against the Jews, 1990, S. 191)

1'000'000 bis 1'500'000 laut Jean-Claude Pressac (Auschwitz: Technique and
Operation of the Gas Chambers, 1989, S. 553)

1'000'000 oder mehr laut Raul Hilberg (Die Vernichtung der europäischen Juden, 1990,
S. 956)

850'000 bis 950'000 laut Gerald Reitlinger (Die Endlösung, 1983, S. 524)

775'000 bis 800'000 (davon 630'000 Vergaste) laut J.-C. Pressac (Les Crématoires
d'Auschwitz, 1993, S. 148)

631'000 bis 711'000 (davon 470'000 Vergaste) laut J.-C. Pressac (Die Krematorien
von Auschwitz, Übersetzung des obigen Titels, 1994, S. 292)


Bescheidene Fragen an die Herren Staatsanwälte und Richter: Welche dieser Ziffern ist
strafrechtlich verbindlich, für welche seiner ständig schrumpfenden Opferzahlen muss Pressac
hinter Gitter? - Den Revisionisten zufolge kamen in Auschwitz ca. 170'000 Menschen grösstenteils durch Epidemien und Enkräftung, in geringem Umfang durch Hinrichtungen, um. Im Gegensatz zu den orthodoxen Historikern können die Revisionisten ihre Schätzung weitgehend mit Dokumenten belegen.

Aus sicherer Quelle weiss ich, dass die Herrschaften heute, wo sie das Gesetz haben, seiner nicht
froh werden. Sie wünschen nun, sie hätten es weniger dumm formuliert, aber dazu ist es
unwiderruflich zu spät.

III Warum der "Holocaust" für die "freie Welt" unverzichtbar ist
Für die Juden ist der "Holocaust" längst zum Religionsersatz geworden; so schreibt der Regissseur Claude Lanzmann (der in seinem Film "Shoa" den Barbier Abraham Bomba schildern lässt, wie in Treblinka 17 Friseure in einer 4 Meter langen und 4 Meter breiten Gaskammer 70 nackten Frauen die Haare schnitten) in Les Temps modernes vom Dezember 1993, Auschwitz sei "die Widerlegung Christi". Bliebe diese düstere Religion auf die Juden beschränkt, so wäre das deren ureigene Sache, doch fatalerweise werden in etlichen Staaten unverhohlene Versuche unternommen, sie den Nichtjuden per Strafgesetz aufzunötigen.

Warum der "Holocaust" für das in der "freien Welt" herrschende System unverzichtbar ist, hat ein
Italiener, Mario Consoli, so unübertrefflich formuliert, dass wir uns einfach damit begnügen, seine
Ausführungen wiederzugeben
(8):


Die Begriffe "Faschist" und "Nazi" sind heute jeglichen politischen In-halts entleert und zu Totschlagevokabeln geworden, mit denen man jeden Gegner niederknüppelt, also jeden, der sich der internationalen und multikulturellen Demokratie entgegenzustellen wagt (...) Mit Hilfe unglaublicher Manipulationstechniken haben es die Sieger des 2. Weltkriegs fertiggebracht, nicht nur eine Wiedergeburt des Fa-schismus und des Nationalsozialismus zu verhindern, sondern auch der traditionellen kulturellen Werte, welche das Leben Europas un-zählige Jahre hindurch geprägt haben. Dabei bediente man sich folgender Methode: Man verknüpfte traditionelle Werte wie Liebe zur Heimaterde und zur Familie, Heroismus, Ehrlichkeit, Pflichtbewusst-sein und Spiritualismus mit dem Faschismus und dem Nazismus, mit Mussolini und Hitler. Nachdem diese Gleichsetzung erst im Unter-bewusstsein der Massen verankert war, reichte eine Steigerung der antifaschistischen Propaganda vollkommen aus, um eine Wieder-geburt der für die Machthaber gefährlichen Werte im Keim zu er-sticken. Indem man das im 2.
Weltkrieg besiegte Europa mit dem Bösen gleichsetzte, erreichte man weit mehr als die blosse Ächtung des Faschismus und des Nationalsozialismus. Man setzte zugleich das ganze Wertesystem ausser Kraft, das jahrtausendelang eine Zivilisation von weltgeschichtlich einzigartiger Grossartigkeit auf-rechterhalten hatte. Mit Mussolini und Hitler wurden auch Plato und Dante, Macchiavelli und Nietzsche, Rom und das Heilige Römische Reich an den Pranger gestellt (...) Als wirksames Instrument zur Kriminalisierung des Faschismus und des Nationalsozialismus erweist sich aber seit dem Nürnberger Prozess die Anklage des Völkermordes an den Juden (...) Sechs Millionen - eine runde, schreckerregende Zahl. Männer, Frauen, Greise und Kinder -
alle wurden sie ausgerottet, nur weil sie Juden waren! Der Holocaust ist heute ein Bleigewicht, das für alle Zeiten am Fuss Deutschlands und Europas hängen bleiben soll (...) Jeder noch so fadenscheinige Vorwand (...) ist gt genug, um den Holocaust in Erinnerung zu rufen. Die Propaganda-Dampfwalze wird mit den Jahren nicht etwa schwächer, sondern stärker, und in immer mehr Staaten wird die jüdische "Wahrheit" über den "Holocaust" unter gesetzlichen Schutz gestellt (...) Der Holocaust muss ein Mythos bleiben, ein Dogma, das jeder freien Geschichtsforschung entzogen bleibt. Bricht dieses Dogma zusammen, dass gerät nämlich die ganze heutige Deutung des 2. Weltkriegs ins Wanken (...) Damit kämen jene Werte wieder zu Ehren, die im Gegensatz zum Internationalismus das Recht der Völ-ker auf Wahrung ihrer Identität
und auf Unabhängigkeit gewähr-leisteten.


Sapienti sat - dem Weisen genügt's.



IV Referendum, Abstimmungskampf und bisherige Anwendung des Maulkorbgesetzes



Um ein vom Parlament verabschiedetes Gesetz zu Fall zu bringen, kann in der Schweiz eine
Organisation oder Einzelperson ein Referendum ergreifen. Kommt die erforderliche Zahl von
50'000 Unterschriften (dies die Zahl bei nationalen Referenden; bei kantonalen liegt sie
entsprechend tiefer) binnen drei Monaten nach Veröffentlichung des Gesetzestextes zustande, so
muss eine Volksabstimmung erfolgen.

Da nicht nur Christoph Blocher und seine Prätorianergarde, die AUNS (Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz), sondern auch die drei Rechtsparteien in ihrer panischen Furcht, von den Medien als Rassisten gegeisselt zu werden, von der Lancierung eines Referendums gegen das Maulkorbgesetz absahen, schien seinem Inkrafttreten noch im Jahre 1993 nichts im Wege zu stehen. Dass daraus nichts wurde, war vor allem einem Manne zu verdanken, dem Basler EDV-Spezialisten Ernst Indlekofer. Als Idealist von echtem Schrot und Korn liess Indlekofer seine Einmannfirma zugunsten des Kampfs für eine nach aussen unabhängige und nach innen freie Schweiz jahrelang brachliegen und ging nur haarscharf am wirtschaftlichen Bankrott vorbei. Nachdem er sich 1992 mit Leib und Seele in der Anti-EWR-Kampagne engagiert hatte, beschloss er im März 1993, ein Referendumskomitee gegen das ARG ("Antirassismusgesetz") ins Leben zu rufen. Unterstützung erhielt er von Emil Rahm, einem wohlhabenden Ostschweizer Getränkeproduzenten. Unter der Leitung von Rahm, Indlekofer, Dr. Reto Kind, Dr. Walter Fischbacher sowie des angesehenen Historikers Prof. Wolfgang von Warthburg entstand so das "Komitee für freie Meinungsäusserung".

Da Rahm erst zu einem unerklärlich späten Zeitpunkt mit der massiven Versendung von Flugblättern und Unterschriftenbögen begann, deutete zunächst alles auf ein Scheitern des Referendums hin. Doch dank der Hilfe eines zweiten, im August 1993 gebildeten Referendumskomitees unter Herbert Meier, dem Herausgeber der konservativen Zeitung Abendland - diesem Komitee gehörte auch die berühmte jüdische Schriftstellerin Salcia Landmann an - sowie der Ligue Vaudoise (Waadtländer Liga) kam das Referendum mit kurz vor Ablauf der Frist eingereichten 56'000 Unterschriften buchstäblich in letzter Minute zustande. Ohne den Einsatz einer Handvoll Einzelpersonen, vorab Ernst Indlekofers, wäre das Gesetz nicht nur ein Jahr früher in Kraft getreten, sondern auch ungleich bedenkenloser angewendet worden, als dies bisher der Fall war.

Die Volksabstimmung wurde auf den 25. September 1994 angesetzt. Einige Monate vorher setzte die Medien-Schlammschlacht ein. Sie war von dermassen ekelerregender Primitivität, dass sie jedem anständigen Menschen schlicht und einfach die Schamröte ins Gesicht treiben musste.

Wer als uniformierter Beobachter in jenen Monaten die Zeitungen las, Radio hörte und fernsah,
musste den Eindruck gewinnen, da stehe ein verlorenes Häufchen heldischer Antirassisten und
Antifaschisten in verzweifeltem Abwehrkampf gegen eine Art Orwellsche Bruderschaft, eine
gigantische Untergrundarmee von unsichtbaren, doch allgegenwärtigen erbarmungslosen Rassisten und Nazis. "Nazi-Verharmloser und Auschwitz-Leugner terrorisieren Politikerinnen und Politiker!", entsetzte sich die Sonntagszeitung vom 26. Juni 1994, nachdem die AEZ (Arbeitsgemeinschaft zur Erforschung der Zeitgeschichte) im Vormonat mehrere tausend Kurzfassungen der Rudolf-Expertise über die "Gaskammern" von Auschwitz u.a. an Universitätsprofessoren und Politiker versandt hatte, um diese über die Argumente der Holocaust-Revisionisten zu informieren. Man beachte:
Terrorisiert wurden nicht jene, die man für drei Jahre einsperren wollte, weil sie - nach
gründlichem Studium der Materie - in einer zeitgeschichtlichen Frage eine von der offiziellen
Doktrin abweichende Meinung vertraten, sondern die Politiker, die jene - ohne Kenntnis der Materie - für drei Jahre einsperren wollten!

Als drei dem ARG ablehnend gegenüberstehende bürgerliche Jungpolitiker ein "Komitee für eine
liberale Gesetzgebung" gründeten, schrieb ein Schmierfink im Sonntagsblick vom 3. Juli 1994
unter der Überschrift "Die jungen Handlanger der alten Rassisten":

Sie sind jung, rechts - und auf Abwegen: die bürgerlichen Nach-wuchs-Politiker
Gregor A. Rutz (FDP), Philipp Rhomberg (SVP) und Dieter Nigg (CVP). Angeblich
aus Sorge um die Meinungsfreiheit bekämpfen sie im "Komitee für eine liberale
Gesetzgebung" das Antirassismusgesetz, das am 25. September vors Volk kommt.
Mei-nungsfreiheit heisst in diesem Fall: Schweizer sollen weiterhin ungestraft Juden
und Ausländer beschimpfen können. Meinungs-freiheit heisst in diesem Fall:
Schweizer sollen weiterhin ungestraft behaupten dürfen, die Leichenberge von
Auschwitz seien eine pure Erfindung. Meinungsfreiheit heisst in diesem Fall:
Schweizer sollen weiterhin ungestraft ganz Europa mit widerlichen neonazistischen
Hetzschriften beliefern können. Damit gehen die drei Jungbür-gerlichen eine
unheilvolle Koalition mit Lügern, Volksverhetzern und Neonazis ein. Sie werden zu
Handlangern von Rassisten und Ewiggestrigen. Ruth, Rhomberg, Nigg: ein
unheimliches Trio. WARUM STOPFEN IHNEN DIE PARTEIPRÄSIDENTEN NICHT
ENDLICH DAS MAUL?



Geführt wurde diese Schmutzkampagne unter dem sinnigen Motto FÜR ANSTAND - GEGEN HASS
(Flugblatt des Eidgenössischen Komitees "Ja zum Antirassismus-Gesetz).

Ihren Tiefpunkt erreichte die Primitivität der Propaganda mit einem Plakat der Befürworter, auf dem
ein Graffiti mit dem Spruch ITALIA-SCHWEINE AB IN DIE GASKAMMER!!! abgebildet war,
samt dem Kommentar: "Nie wieder! JA zum Antirassismusgesetz". Hatten die Verfechter des
Gesetzes etwa selbst zum Pinsel gegriffen, um endlich einmal einen Beweis für den Rassismus zu
schaffen, über den das Medien-Geschmeiss Tag für Tag zeterte und von dem im Alltag
eigentümlicherweise kein Mensch etwas bemerkte? Der Stil der Befürworter scheint sich übrigens
als kontraproduktiv erwiesen zu haben; nachdem Meinungsumfragen zufolge im Juni erst 9% der
Bevölkerung zur Ja-Parole entschlossen gewesen war, stieg die Anzahl der Gegner in den folgenden
Monaten kontinuierlich, zumal die drei Rechtsparteien nun offen ins Lager der Gegner
eingeschwenkt waren. Am 25. September 1994 wurde Paragraph 261bis mit 54,7 Prozent der
Stimmen angenommen. Genau die Hälfte der Kantone stimmten dagegen; rund die Hälfte der
Stimmberechtigten blieben der Urne fern.

Der unerwartet hohe Neinstimmenanteil ist gewiss einer der Gründe für die bisher sehr zögerliche
Anwendung des Gesetzes. In den ersten anderthalb Jahren seines Bestehens sind erst fünf
Schuldsprüche erfolgt, wobei es mit einer Ausnahme jeweils um lachhafte Lappalien ging: so
wurden in St. Gallen zwei Gemeinderäte der Autopartei zu einer Busse von je 500 Franken
verdonnert, weil sie in einem Inserat das Wort "Tamil-Touristen" verwendet hatten. Diese albernen Prozesse sowie die Flut von Denunziationen, von denen die Behörden jeder einzelnen nachgehen müssen, verstärken nicht nur bei der Polizei, sondern auch in der Bevölkerung den Unmut über das Gesetz.

Im Juli 1996 wurde der Führer der Universalen Kirche im Kanton Appenzell aufgrund des ARG zu vier Monaten Haft mit Bewährung sowie 5000 Fr. Busse verurteilt, weil er sich in einem
Rundschreiben an die Kirchenmitglieder über die Juden auf eine Weise geäussert hatte, die man
tatsächlich als beleidigend bezeichnen muss ("Satanische Gier", "Krebsgeschwür am Leibe der
Menschheit"). Hätte er diese Kosewörter freilich für die Schweizer oder die Deutschen benutzt, so
hätte kein Hahn danach gekräht; schliesslich sind zwar alle Bürger gleich, aber einige eben noch
gleicher. Seither läuft das Kesseltreiben gegen Mitglieder der Kirche auf Hochtouren. Roberto
Boschi, Vizedirektor der Firma Sulzer, sowie Hürg Iten, Rektor des Zuger Untergymnasiums,
wurden allein wegen ihrer Zugehörigkeit zu dieser Religionsgemeinschaft aus ihren Stellungen
entfernt. Selbst die verfassungsmässig verbriefte Glaubens- und Gewissensfreiheit hat eben ein
Ende, wenn die Interessen einer gewissen Minderheit tangiert sind.

Auch strenggläubige Katholiken, welche die Aushöhlung der katholischen Doktrin nicht mitmachen wollen, stehen unter Dauerbeschuss; so ritt etwa der Sonntagsblick vom 3. November 1996 eine hasserfüllte, zweiseitige Attacke auf Bischof Wolfgang Haas, der "von Rassismus und
Judenfeindlichkeit strotzende" Schriften fördere.

Ein Wort zu den Schweizer Medien. Es wäre ein Irrtum zu glauben, diese befänden sich unter
direkter Kontrolle der Juden, so wie dies in den USA tatsächlich der Fall ist. Meines Wissens
finden sich unter der ersten Garnitur der schweizerischen "Medienschaffenden" nur gerade zwei
Juden: Roger Schawinski, Chef von "Radio 24", sowie Sacha Wigdorowits, Chefredakteur des
Boulevardblatts Blick, das seine Leser mit Serien wie "Heidi im Pornoland" eindeckt. Beim
mittleren Kader der Journalisten sind Juden natürlich stärker vertreten, als es ihrem Anteil an der
Bevölkerung (offiziell nur 0,4%, in Wirklichkeit vielleicht das Doppelte) entspräche, doch kann
keine Rede von einer Dominanz sein.

Die durchwegs bedingungslos projüdische Orientierung der Medien, die bei ihrem orchestrierten
Einsatz zugunsten des Maulkorbgesetzes sowie, ab Frühling 1995, zur Unterstützung der vom
Jüdischen Weltkongress entfachten Anti-Schweiz-Kampagne ihren klarsten Ausdruck fand und es
den Judenorganisationen anscheinend ermöglicht, jeden Politiker, dem es an Begeisterung für
jüdische Anliegen mangelt, durch konzertierte Hetzkampagnen entweder zur Unterwerfung zu
zwingen oder abzuservieren, liegt auch nicht, wie ich früher wähnte, in erster Linie darin
begründet, dass die Freimaurerei als Transmissionsriemen des Zionismus alle Redaktorenposten
besetzt hielte, obwohl viele führende Journalisten sicher Freimaurer sein dürften und als solche die
Gebote der Loge über ihr persönliches Gewissen sowie über die Interessen der Nation stellen
müssen. Wie mich ein erstklassiger Kenner der Schweizer Medienlandschaft, der Berner Ahmad
Huber, unlängst belehrte, spielt die Maurerei in der Schweiz eine im Vergleich zu Frankreich und
den angelsächsischen Staaten eine verhältnismässig bescheidene Rolle und befindet sich
gegenwärtig eher auf den absteigenden Ast. Wichtiger als die Freimaurer sind in der Medienszene
die "Achtundsechziger", die ultralinken Revoluzzer von anno dazumal, die den Langen Marsch
durch die Institutionen erfolgreich abgeschlossen haben und nun einen Grossteil ihrer alten
Ideologie unbehindert verbreiten können. Den Marxismus mussten sie freilich über Bord werfen,
nicht jedoch die Drittweltideologie und den Antifaschismus. Ersterer frönen sie durch die
Propaganda der uneingeschränkten Drittwelteinwanderung, ersterem durch die Treibjagd auf
"Fremdenhasser", "Rassisten" und "Nazis", wobei als "Fremdenhasser", "Rassist" und "Nazi"
selbstverständlich jeder gilt, der die Eigenständigkeit des Schweizer Volkes verteidigen will.
Dadurch werden sie zu natürlichen Bundesgenossen der Zionisten und lassen sich jederzeit mühelos für jüdische Ziele einspannen. - Es entbehrt übrigens nicht der Ironie, dass jene, die in den sechziger Jahren am wildesten gegen den US-Imperialismus vom Leder zogen, nun zu dessen
zuverlässigsten Hilfstruppen geworden sind, und zwar nicht nur auf politischem, sondern auch auf
kulturellem Gebiet: Jeder noch so trostlose "multikulturelle" Quark aus den USA wird von ihnen
gläubig zur kulturellen Offenbarung hochgejubelt.


V. Im Orwell-Reich der permanenten Lüge


Ein rasch wachsender Teil der Bevölkerung fühlt sich in der Schweiz nicht mehr wohl; diese
Menschen spüren instinktiv, dass sie von den Regierenden verkauft und verraten werden, doch
begreifen sie nicht, dass dahinter System steckt, und vor allem sind sie nicht in der Lage, die
Verbindungen zwischen scheinbar unzusammenhängenden Fragen (z.B. der Holocaust-Propaganda und der Masseneinwanderung) zu erkennen. Sie wettern gegen die unfähigen Politiker, die sich nicht getrauten, zu verhindern, dass wir im eigenen Lande allmählich zur Minderheit werden (in manchen Kleinbasler Schulen gibt es Klassen, in denen noch vier oder fünf Schweizer Kinder sitzen), und verstehen nicht, dass die Überfremdung Teil eines weltweiten Vermischungsprogramms bildet, dessen Opfer die Immigranten genau so wie die Schweizer sind und an dessen Ende nicht nur das Verschwinden des Schweizervolkes, sondern dasjenige aller Völker, ausser eines einzigen, in einem geschichts-, kultur- und identitätslosen Völkerbrei stehen soll. Sie klagen über die zunehmende Arbeitslosigkeit; sie regen sich darüber auf, dass "die in Bern" nichts gegen die Drogengangster unternehmen und zulassen, dass die von diesen süchtig gemachten Jugendlichen langsam und elend auf der Strasse krepieren, und begreifen nicht, dass dieses System weder gewillt noch fähig ist, das Arbeitslosen- und das Drogenproblem, oder sonst irgendeines unserer Probleme, zu lösen, weil es in seiner Natur liegt, Probleme nicht zu beseitigen, sondern zu schaffen.

Und sie begreifen auch die Hintergründe der seit Frühling 1995 pausenlos andauernden Kampagne um die "Holocaust-Gelder" nicht. In einer endlosen Flut von Artikeln und Sendungen berichten die Medien seit jenem Zeitpunkt über frei erfundene Milliardenvermögen von "Holocaust-Opfern", die noch heute auf Schweizer Banken lägen.

Dazu kommen Schadenersatzklagen in astronomischer Höhe. Allein eine Dame namens Gizella
Weisshaus aus New York verklagt die Schweizer Banken auf satte 20 Milliarden Dollar. Ihr Vater
habe ihr erklärt, er besitze in der Schweiz ein Bankkonto, aber so die Berner Zeitung vom 2.
November 1996, "als Frau Weisshaus nach dem Krieg in die Schweiz reiste, um dem Geld
nachzugehen, wurde sie abgewiesen. Weil sie keine Konto-Nummer habe, könne man nichts
machen." Dass man auf einer Bank ohne Kontoangaben nicht einmal eine Auskunft erhält,
geschweige denn Geld abheben kann, sollte selbst einer New Yorker Märchentante bekannt sein.

Die Fakten sehen so aus: Laut der Schweizer Bankiervereinigung befinden sich heute, 1996, auf
Schweizer Banken alles in allem 38,7 Millionen Franken, die von ausländischen Kunden vor Ende
des 2. Weltkriegs bei Schweizer Banken eingebracht wurden und zu deren Besitzern kein Kontakt
besteht; vgl. Neue Zürcher Zeitung vom 8. und 9. Februar 1996. Man darf davon ausgehen, dass
ein Teil dieser 38,7 Milliarden tatsächlich von Juden stammt, die während des Krieges in
NS-Konzentrationslagern starben. Das war's denn auch schon.

Dass Schweizer Bankiers und Geschäftsleute auch während des Krieges das taten, was Bankiers
und Geschäftsleute seit jeher zu tun pflegten, nämlich Geschäfte zu tätigen, wird von der
Propaganda-Dampfwalze nun zur Greueltat des Jahrhunderts hochgespielt. Als ein Beispiel unter
unzähligen sei zitiert, was die fleissigste Schreibkraft der neuen Weltordnung in der Schweiz, Herr
Frank A. Meyer, auf S. 12 des Sonntagsblick vom 22. September 1996 zu diesem Thema von sich gibt:

Greville Jenner, Präsident der britischen Holocaust-Stiftung und Vizepräsident des Jüdischen Weltkongresses, sagt es so: "Die Schweiz riskiert zum Paria Europas zu werden." (...) In den mörde-rischsten Jahren dieses Jahrhunderts machten wir uns schuldig. Weil wir uns über das gebotene Mass hinaus geschäftlich einliessen mit dem Weltfeind; weil wir uns als Hehler des Naziraubzugs durch Europa beteiligten;
weil wir Raubgold aus besetzten Ländern und Zahngold ermordeter Juden wuschen; weil wir geraubte Kunst-schätze und geraubten Schmuck verhökerten; weil wir unsere Hehlerdienste auch dann noch versahen, als Nazideutschland am Boden lag; weil wir diese Hehlersdienste mit antisemitisch gefärbter Sympathie für die deutsche Sache verrichteten.Greville Jenner, Präsident der britischen Holocaust-Stiftung und Vizepräsident des Jüdischen Weltkongresses, sagt es so: "Die Schweiz riskiert zum Paria Europas zu werden." (...) In den mörderischsten Jahren dieses Jahrhunderts machten wir uns schuldig. Weil wir uns über das gebotene Mass hinaus geschäftlich einliessen mit dem Weltfeind; weil wir uns als Hehler des Naziraubzugs durch Europa
beteiligten; weil wir Raubgold aus besetzten Ländern und Zahngold ermordeter Juden wuschen; weil wir geraubte Kunstschätze und geraubten Schmuck verhökerten; weil wir unsere Hehlerdienste auch dann noch versahen, als Nazideutschland am Boden lag; weil wir diese Hehlersdienste mit antisemitisch gefärbter Sympathie für die
deutsche Sache verrichteten.



Auf S. 5 derselben Sonntagsblick-Ausgabe vom 22. September 196 steht ein Beitrag von genau
gleichem Niveau wie jener des Herrn Frank A. Meyer:


Ich traf ihn in einer Autobahnraststätte; es war ein junger Mann von abnormer Fettleibigkeit. Er ging nicht, er watschelte. Was den Sex anbelangt, war er von enormer Ausdauer. Er war so phantastisch gut, dass ich zweimal zu einem Orgasmus gelangte (...) Ich muss meinen Freiern nur selten einen Orgasmus vortäuschen, mir kommt es oft echt. Es gibt Kunden, die allein schon dafür von sich aus das vereinbarte Honorar erhöhen. Freier mit sogenannten abartigen Wünschen sind mir
jedenfalls lieber als solche, die glauben, sie können für Geld echte Gefühle kaufen (...) Ich fiel hin, er fiel hin, immer wieder, wir rutschten ganz einfach auf den glitschigen Kuhfladen aus. Bald waren unsere schwarzen Lederanzüge von oben bis unten mit Kuhmist beschmiert. Eine unappetitliche Schweinerei und doch ungewöhnlich erregend.


Verfasserin ist die Dirne Mona Gasser, die auch gleich ihre Philosophie offenbart: "Ich behaupte,
Nutte werden, Nutte sein ist kein Abstieg." Dieses Motto haben sich ganz offensichtlich auch die
Schweizer "Medienschaffenden" zu eigen gemacht. Zweck des unsäglichen Theaters um die
"Holocaust-Gelder" ist natürlich in erster Linie, den Finanzplatz Schweiz zu ruinieren, damit eine lästige Konkurrenz für die mehrheitlich jüdisch dominierten US-Banken auszuschalten und den Schweizer Franken als Alternative zum "Euro" zu schwächen.

Den Startschuss zur Kampagne gab die jüdische Bundesrätin Ruth Dreifuss mit der am 9. Mai 1995 im Nouveau Quotidien, Genf aufgestellten Behauptung, der Bundesrat habe im Krieg gewusst, dass die Juden ausgerottet würden, jedoch nichts dagegen unternommen. Bald darauf folgte prompt eine kriecherische, von Bundesrat Kaspar Villiger im Namen der Landesregierung abgegebene Entschuldigung für das Schweigen des damaligen Bundesrates zur Judenvernichtung.

Über die Geschehnisse in unseren Nachbarstaaten war während des 2. Weltkriegs niemand besser
informiert als der Historiker Rudolf von Salis, der damals im Auftrag des Bundesrates alle 14 Tage eine Radioansprache an die Schweizer Bevölkerung über das Weltgeschehen hielt. In einem Brief an Arthur Vogt schrieb von Salis am 8. Juli 1988:

Die alliierte Führung muss durch die Nachrichtendienste schon 1944 von den Verbrechen gewusst haben. Sie wurden aber - aus bisher nicht erkennbaren Gründen - geheim gehalten und der Öffentlichkeit vorenthalten. So stehen wir vor der Tatsache, dass die Menschheit, aber auch grosse Teile des deutschen Volkes, bis zum Kriegsende von den Verbrechen nichts erfahren hat.

Der zweite grosse alte Mann unter den Schweizer Historikern, Edgar Bonjour, nach dem Krieg mit der Abfassung des Standardwerks über die Schweiz im 2. Weltkrieg beauftragt, antwortete Arthur Vogt am 20. September 1988 auf dessen Frage, wann er zum ersten Mal von Gaskammern erfahren habe:

Noch vor Ende des Krieges, etwa im Februar 1945, fand ich in meinem Briefkasten den Durchschlag eines schwer lesbaren, nicht datierten und nicht frankierten Briefes mit der Mitteilung, es existierten in Deutschland Gaskammern zur Vernichtung der miss-liebigen Personen. Ich besprach das mit meinen Kollegen. Wir hielten diese Meldung übereinstimmend für die Lüge eines irren Fanatikers. Erst nach dem Schluss des Krieges erfuhr ich die schreckliche Wahrheit.


Wenn von Salis und Bonjour bis Kriegsende nichts von Gaskammern und einer Judenausrottung
wusste, dann wusste auch der Bundesrat nichts davon. WARUM er nichts davon wusste und auch
gar nichts davon wissen KONNTE, begreift man, wenn man John Balls Analyse der 1944 über
Auschwitz hergestellten Aufnahmen, Germar Rudolfs bautechnische und chemische Analyse der
"Gaskammern" von Auschwitz und Carlo Mattognos sowie Franco Deanas Studie über die Kapazität der Krematorien von Auschwitz liest; alle drei Beiträge figurieren im Sammelband Grundlagen zur Zeitgeschichte, Herausgeber Ernst Gauss (15). Der Band ist in Deutschland verboten. Wer ihn gelesen hat, versteht warum.

Auf eine Anfrage Ernst Indlekofers, Herausgeber der Zeitung Recht und Freiheit (Postfach 105,
4008 Basel), was für Beweise denn dafür vorlägen, dass der Bundesrat vor 1945 von einer
JUDENAUSROTTUNG wusste, antwortete ein Dr. Jörg Stüssi am 17. Juli 1995 im Namen
Bundesrat Kaspar Villigers, etliche Dokumente bewiesen, dass man schon 1943 amtlich Kenntnisse von den JUDENVERFOLGUNGEN gehabt habe. Die bewusste Begriffsverwirrung (Verfolgung = Vernichtung) hat natürlich Methode. Mit solchen Begriffsverwirrungen operieren die Medien laufend; so schrieb ein Tintenkleckser in der Bündner Zeitung vom 8. Juli 1996:

Wirbel um das Rechtsaussenblatt "Recht und Freiheit". Als Autor tritt in der jüngsten Nummer der Basler Jürgen Graf auf (...) Beliebtes Thema Grafs ist (...) die Leugnung der Nazi-Konzentrationslager.

Man zeige mir in meinen Schriften eine Zeile, in der ich "die Nazi-Konzentrationslager geleugnet"
habe! - Selbstverständlich ist nicht einmal ein Journalist dumm genug, um den Unterschied
zwischen einer Gaskammer und einem Konzentrationslager nicht zu kennen. Die Begriffsverwirrung verhindert sehr effizient, dass auch nur einer von hundert eine Ahnung davon hat, was die Revisionisten wirklich sagen. Zudem führt sie sich trefflich in den allgemeinen Trend zur Verhunzung und Schändung der Sprache ein.

Ein besonders kennzeichnendes Beispiel für diese systematisch betrieben Sprachschändung lieferte der Blick in seiner Ausgabe vom 23. März 1996. Zielscheibe seiner Hetze war wieder einmal der Tierschützer Erwin Kessler, der sich in seinem Blatt VgT-Nachrichten (Postfach, 9546 Tuttwil) nicht nur gegen grausame Tierversuche und Tiertransporte sowie barbarische Tierhaltungsmethoden, sondern auch gegen die abscheuliche Unsitte des Schächtens wendet. Originalton Blick:

Erwin Kessler, fanatischer Tierschützer und Judenfeind, lässt seinem Hass einmal mehr freien Lauf (...) Er liess seine Hetzschrift [gemeint sind Kesslers VgT-Nachrichten] dem renommierten Magazin "Das Tier" aus dem Hallwaag-Verlag beilegen. So gelang es ihm, seinen Schmutz unverdächtig in Zehntausende von Schweizer Haushalten zu verbreiten (...) In seinem Beitrag in der Zeitschrift "Das Tier" attackiert Kessler auf infame Weise das bei den Juden übliche Schächten des
Fleisches.

Man höre und staune: Da werden keine Schafe und Rinder auf qualvolle Weise getötet, indem man sie langsam verbluten lässt - nein, diese Prozedur wird lediglich an "Fleisch" durchgeführt! -
Übrigens ist das Schächten in der Schweiz verboten; der Blick beschimpft Kessler also dafür, dass
dieser eine gesetzlich verbotene Tierquälerei kritisiert!

Parallel zur Hexenjagd auf Andersdenkende läuft die Säuberung der Bibliotheken und Bücherläden
auf Hochtouren. Jan van Helsings Werk über die Geheimgesellschaften (16) soll nach dem Willen
der jüdischen Gedankenpolizei wirklich ganz, ganz geheim bleiben. In der Basler Zeitung vom 9.
Februar 1996 wurde berichtet:

Auch hierzulande war das Buch [van Helsings] vielerorts zu haben. Erst nachdem Käufer auf den problematischen Inhalt hingewiesen hatten, wurde es teilweise aus dem Verkehr gezogen. Nicht jedoch bei der grössten Basler Buchhandlung, Jäggi. Interventionen des Anwalts und Vorstandsmitglieds der Israelitischen Gemeinde Basel, Peter Liatowitsch (...) fruchteten nur bedingt. - Jäggi erklärte sich immerhin bereit, das Buch aus dem Extrastand - wo es u.a. mit Theoriebüchern über das
Autofahren angeboten wurde - heraus-zunehmen und an einem weniger auffälligen Ort anzubieten. Doch dieser blosse Teilrückzug wurde von den Betroffenen nicht akzep-tiert. Liatowitsch schaltete die Staatsanwaltschaft ein, welche das Buch unlängst beschlagnahmte. Der zuständige Staatsanwalt Her-bert Hauert liess gegenüber der BAZ deutlich durchblicken, dass er das Buch als Verstoss gegen das
Antirassismusgesetz betrachtet.

Auch politisch nicht korrekte Klassiker fallen der Zensur zum Opfer. Am 19. September 1996
meldete die [kursiv] Jüdische Rundschau Maccabi:

Das Schweizer Jugendschriftenwerk SJW hat seinen Bestseller "Robinson" aus dem Programm genommen, obwohl noch an die 1000 Exemplare auf Lager wären. Der Grund: Die Nacherzählung aus den 40er Jahren des Klassikers von Daniel Defoe sei diskrimi-nierend, in ihrer Tendenz rassistisch und eurozentrisch. Die Dar-stellung der beiden Hauptfiguren entspreche nicht mehr der heutigen Sichtweise, kommentierte der Verlag. SJW ist jedoch nicht von alleine auf den rassistischen Inhalt des Heftchens
gestossen, das seit seiner Erstpublikation im Jahre 1943 gut eine halbe Million Mal verkauft worden ist. Anstoss dazu gab eine Analyse der "Erklärung von Bern" (EvB), einer unabhängigen Organisation, die sich für ausgewogene Beziehungen zwischen der Schweiz und den Ländern des Südens einsetzt.

Ei ei, wie vorteilhaft hebt sich doch die freiheitliche Demokratie vom barbarischen Dritten Reich ab, in dem - man mag es kaum glauben - tatsächlich missliebige Bücher verbrannt wurden! Nimmt diese Entwicklung ihren Lauf, so dürfte in Bälde ein Klassiker nach dem anderen, von Shakespeares [kursiv] Kaufmann von Venedig bis zu Mark Twains [kursiv] Huckleberry Finn, von den Erzählungen Jeremias Gotthelfs bis zu den Werken Arthur Schopenhauers, aus den Bibliotheken und Büchergeschäften verschwinden - oder aber der Inhalt dieser Werke wird bis zur
Unkenntlichkeit entstellt, genau wie es George Orwell voraussah
(9):

Ein Grossteil der Literatur der Vergangenheit wurde bereits in dieser Weise umgewandelt. Prestigefragen liessen es wünschenswert erscheinen, das Andenken bestimmter historischer Figuren zu erhalten und gleichzeitig deren Errungenschaften in Einklang mit der Philosophie des Engsoz zu bringen. Verschiedene Autoren wie Shakespeare, Milton, Swift, Byron, Dickens und einige andere be-fanden sich deswegen im Stadium des Übersetztwerdens; wenn dies geschafft war, würden ihre Originalwerke samt allem anderem, was von der Literatur der Vergangenheit überdauert hatte, vernichtet sein.

Neben unerwünschten Büchern sollen auch die wenigen noch existierenden oppositionellen
Zeitungen raschestens verschwinden. Gegen Ernst Indlekofer und sein Blatt Recht und Freiheit
ermittelt die Staatsanwaltschaft Basel seit Mai 1996; in jenem Monat flatterte Indlekofer seitens
eines Staatsanwalts namens Ritschard eine "Ankündigung einer Anklage" wegen "Rassismus" ins
Haus, in welcher freilich kein einziger rassistischer Satz aus seiner Zeitung zitiert wurde. Trotz
Nachfrage bei den zuständigen Behörden weiss Indlekofer auch 6 Monate später nicht, was ihm
vorgeworfen wird; wohl aber durfte er im Bebbi vom 2. Oktober 1996 lesen, er werde "vor Gericht gezerrt". Franz Kafkas Prozess ist durch die Wirklichkeit im Rechtsstaat Feigelscher Prägung längst eingeholt worden.

[Ernst Indlekofer wurde am 17. September 1997 wegen "Rassendiskriminierung" in Basel zu vier
Monaten Gefängnis mit Bewährung verurteilt. T.A.Z.]

Das Schnüffeln nach ketzerischer Literatur obliegt einem Inquisitionsgericht namens
"Schweizerisches Komitee gegen Rassismus", dessen Vorsitzender, ein Prof. Georg Kreis, auch
diesbezügliche "Expertisen" produziert. Nachdem P. Liatowitsch, Vorsitzender der Israelitischen
Gemeinde Basel, Jan van Helsings Geheimgesellschaften
(10) aus den Bücherläden entfernen liess, fertigte Kreis ein "Gutachten" an, in dem der "rassistische" Charakter des Werks bestätigt wurde.
Die Strafanzeigen gegen missliebige Literatur und die "Expertisen", mit denen das Verbot letzterer
begründet wird, werden also von Vertretern ein und desselben Klüngels ausgestellt. Eine Hand
wäscht die andere!

Bücherverbote, Zeitungsverbote, Berufsverbote, zentral gesteuerte Hetzkampagnen, die in
Vorbereitung befindlichen ersten politischen Prozesse - der Marsch in den Polizeistaat hat
begonnen. Währenddessen regen sich die Medienheuchler scheinheilig über die Menschenrechtsverletzungen in Kuba, China und Burma auf.



Quelle: <http://www.ety.com/tell/untergng.htm>

Quelle: Abschied vom Rechtsstaat -- das "Antirassismusgesetz" als Instrument zur Errichtung einer totalitären Diktatur in der Schweiz, S. 59-61. Presseclub Schweiz, Postfach 105, CH-4008 Basel, Suisse.

Aus Website Recht+Freiheit <http://www.ruf-ch.org/Recht/Prozess/Abschied/Amaudruz.html>

Diesen Text stellt Ihnen AAARGH in 1998 für die wissenschaftliche Forschung, zu Bildungszwecken und verwandten Anwendungen zur Verfügung. AAARGH Internattionale Büro (Vereinigung langjähriger Konsumenten von Berichten über den Krieg und den Holokaust) ist per eMail zu erreichen unter "[email protected]". Um zu schreiben: PO Box 81475, Chicago, IL 60681-0475, USA.

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