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SEHR SCHWACH !!!

GEGEN LEUCHTER

 

AKTION KINDER DES HOLOCAUST

dossiers
Der Leuchter-Report:
Auschwitz-Lüge und Leugnung des Holocaust

Dieses Dokument, welches teilweise aus einer revisionistische Quelle stammt, enthält Entgegnungen auf immer wieder zu hörende Behauptungen, es habe während des 2. Weltkriegs in Auschwitz-Birkenau und Treblinka keine Vergasungen gegeben, ja es hätten nicht einmal Gaskammern existiert. (Mindestens 1 Million Menschen kamen in Ausschwitz, weitere 700000 in Treblinka um. Gemessen an der Zahl der Opfer waren dies die beiden größten Vernichtungslager der Nazis.)
Der Versuch, verbrecherische Taten zu rechtfertigen, hat möglicherweise schlimmere Folgen als die Tat selbst. Verbrechen der Vergangenheit zu rechtfertigen, bedeutet, den Samen für zukünftige Verbrechen zu legen. Tatsächlich ist die Wiederholung eines Verbrechens manchmal Teil der Rechtfertigung: wir begehen es wieder und wieder, um uns selbst und andere davon zu überzeugen, es sei normal und nicht abnorm. (Eric Hoffer, The Passionate State of Mind. New York: Harper & Brothers, 1954.)

Inhalt
Argument und Gegenargument
Unterschiedliche Konzentrationen von Cyanid-Verbindungen
Die explosiven Eigenschaften von Zyklon B & die Nähe von Öfen
Die Gaskammern hätten innerhalb von 20 bis 30 Minuten nur unter Gefahr geöffnet werden können.
Die Gaskammern waren Leichenschauhäuser
Es war unmöglich, 6 Millionen Menschen in Auschwitz umzubringen
Die Türen der Gaskammern waren zu schwach, um Fluchtversuchen zu widerstehen
Die Nazis hätten zur Vergasung nicht Zyklon B eingesetzt
"Die Gaskammern wurden nicht versiegelt" oder ...
Das Gas hätte bei der Entlüftung der Kammern jeden in der Nähe getötet
Wo blieb all die Asche aus den Krematorien ?
Die das Gas in die Kammern warfen, wären selbst getötet worden
Die Totenliste aus Auschwitz zeigt, daß nicht alle getötet wurden
Würde man einen Swimming-Pool in einem Vernichtungslager bauen ?
Der hohe Grundwasserspiegel erlaubt keine Verbrennung in Gruben
Wie haben die Zeugen der Vergasungen überleben können ?
Giftigkeit der Abgase eines Dieselmotors
Es gab weniger als 6 Millionen Juden in Europa
Der "Mythos" des Holocaust wurde nur erfunden, damit Israel daraus Kapital schlagen kann
Leuchters Seriosität
Leuchters Meineid vor einem Kanadischen Gericht
Leuchters Ansehen bei der Leitung amerikanischer Gefängnisse
Quellen und andere sinnvolle Appendizes
Zur Lektüre empfohlen
Abkürzungen in den zitierten Passagen
Glossar
Zitierte Publikationen

Das "Institut für zeitgenössische Geschichte" in München, eine der angesehensten Quellen für Nazi-Verbrechen während des 2. Weltkriegs, hat einige der Fakten in einem kürzlich erschienenen Bericht zusammengefaßt. (Verfügbar unter pub/orgs/german/ifz/ifz.report)
Treblinka im Generalgouvernment Warschau verfügte ab Ende Juli 1942 über 3 und ab September 42 über 10 weitere, noch größere Gaskammern. Bis zur Auflösung des Lagers im November 43 wurden in diesen Kammern 700000 Juden durch Kohlenmonoxid erstickt.
Auschwitz und Birkenau liegen südöstlich von Kattowitz in Oberschlesien und fielen erst mit dem Überfall auf Polen an das Deutsche Reich. Das Vernichtungslager Birkenau wurde in der 2. Hälfte 1941 aufgebaut und dem seit Mai 1940 bestehenden KZ Auschwitz zugeordnet. Ab Januar 1942 wurden in fünf, ab Ende Juni 1943 in vier weiteren, größeren Gaskammern Vergasungen mit Zyklon B vorgenommen. Bis November 1944 wurden über 1 Million Juden und mindestens 4000 Sinti und Roma auf diese Weise umgebracht.
(Siehe auch pub/camps/auschwitz /auschwitz.faq1, und ~/auschwitz.faq2)
(Diese Zahlen beziehen sich nur auf die Opfer der Vergasungen, viele weitere wurden Opfer "konventioneller" Tötungsmethoden.)
Dieses Dokument ist kein Ersatz für historische Forschungen, es soll lediglich verbreitete Schwindeleien, wie die im "Leuchter-Report" genannten, aufzeigen und als Leitfaden zum Quellstudium dienen.
Es wurde von Danny Keren und Jamie McCarthy erstellt und durch Ken McVay in die derzeitige Form gebracht. Kommentare, Korrekturen und Zusätze sind jederzeit willkommen.
[Anm. d. Übers.: Bemerkungen über die Darstellung von Umlauten ausgelassen, da die deutsche Version dieses Textes Umlaute enthält.] [Remark on Umlaute not translated as this text does include them.]
In diesem Bericht erwähnte Dokumente können von unserem Server ftp.almanac.bc.ca bezogen werden. Anonymous ftp wird akzeptiert, Pfad- und Dateiname sind jeweils angegeben.

Dieses Dokument unterliegt als Sammlung von Informationen dem Urheberrecht. Die Rechte liegen bei Ken McVay und Danny Keren. Nicht-kommerzielle Verbreitung durch elektronische Medien ist erlaubt, vorausgesetzt, das Dokument wurde nicht verändert. Die Erlaubnis, es in schriftlicher Form zu verbreiten, muß schriftlich eingeholt werden. Die Entfernung dieser Copyright-Notiz ist verboten.

 

Der Leuchter-Report: Überblick
"Es ist seine in dem Report geäußerte Meinung, daß es dort niemals Vergasungen oder Hinrichtungen gegeben habe. Meiner Meinung nach, und nach dem, was hier vorgetragen wurde, liegt es jenseits seiner Befähigung, eine solche Meinung begründet vertreten zu können ... Es mangelt ihm an Kompetenz zu beurteilen, was an den besagten Orten durchgeführt werden konnte oder nicht, wie er in seinem Bericht pauschal behauptet." Mit diesen Worten lehnte der vorsitzende Richter Fred Leuchters Report (kurz "Leuchter-Report") als Beweismittel im einem Prozeß gegen den Kanadier Ernst Zundel ab. Um Mißverständnissen über die Begründung der Ablehnung durch das Gericht vorzubeugen: "Bezüglich der Fragen über die Funktionsweisen der Krematorien ... war die Entscheidung der Richter eindeutig. Er konnte aus einem einfachen Grund kein Zeugnis davon ablegen:
Er ist fachlich unqualifiziert. (Lipstadt, 166)
Fred Leuchter hat weder eine Ausbildung in Chemie noch in Toxikologie, hat jedoch einen akademischen Grad in Geschichte (Anm. d. Übers.: bachelor, dieser anglo-amerikanische Grad hat keine direkte deutsche Entsprechung). Er behauptet, Ingenieur zu sein. Das brachte ihn in seiner Heimat in Schwierigkeiten. Auf Bitten Ernst Zundels, der die Unternehmung finanzierte, reiste Leuchter 1988 nach Polen und besuchte das KZ Auschwitz. Das Ergebnis der Reise war der sogenannte "Leuchter-Report". Hier einige Ergebnisse Leuchters "Untersuchung":
"Der Zweck [der Untersuchung und des nachfolgenden Reports] liegt nicht in der Bestimmung einer Zahl von getöteten Personen, die durch andere Mittel als Vergasung umkamen oder darin, zu untersuchen, ob der Holocaust stattfand. Es liegt nicht in der Absicht des Autors, den Begriff "Holocaust" in historischem Sinn neu zu definieren, sondern wissenschaftliche Beweise und an den entsprechenden Orten erhobene Daten beizutragen und eine auf alle verfügbaren wissenschaftlichen, technischen und quantitativen Daten gestützte Ansicht über den Zweck und Gebauch der mutmaßlich als Hinrichtungsstätten benutzten Gaskammern und Krematorien an den untersuchten Orten vorzutragen. (Foner)
Wie wir mit Hilfe Leuchters unter Eid abgelegten Zeugenaussage zeigen werden - und der Leser sicherlich bemerken wird - zeigte Fred Leuchter nicht einmal unter Eid irgendein Gespür für die Realität.
In seiner Zeugenaussage bei einem in Kanada geführten Prozeß gegen Ernst Zundel machte Fred Leuchter falsche Angaben über seine beruflichen Verbindungen zur Verwaltung zweier amerikanischer Gefängnisse, in denen Gaskammern existieren. Er war weiterhin mit grundlegenden Eigenschaften des Gases Blausäure (Hydrogen Cyanide, HCN) wie der Entflammbarkeit oder der zur Entlausung erforderlichen Konzentration nicht vertraut.
Der "Leuchter-Report" gibt vor, "wissenschaftlich zu belegen", daß in Auschwitz keine Menschen mittels Zyklon B getötet wurden. Er wiederholt Behauptungen des französischen Holocaust-Leugners Faurisson und fügt einige neue Behauptungen hinzu. Viele der Behauptungen finden sich in der Schrift "66 Fragen und Antworten zum Holocaust" des "Institute for Historical Review" und anderen, den Holocaust leugnenden Schriften.

Zyklon B
Zyklon B ist ein hochwirksames Insektizid. Es setzt HCN, Blausäure, frei. Zyklon B ist ein in Form von Tabletten oder Pillen verbreitetes, mit dem Gas durchsetztes Trägermaterial. In Kontakt mit Eisen und Beton bildet es "Cyanide" genannte Verbindungen. Leuchter räumt ein, solche Verbindungen in den Ruinen der Gaskammern von Auschwitz gefunden zu haben. Ein Befund, der durch ein wissenschaftliches Institut der polnischen Regierung bestätigt wird, das jedoch die von Leuchter gezogenen Schlüsse zurückweist - siehe Abschnitt 2.1).
Blausäure ist für Menschen extrem giftig. Es wird in US-amerikanischen Gaskammern zur Hinrichtung benutzt. Die erste dieser Gaskammern wurde 1920 im Bundesstaat Arizona gebaut. Die Behauptung der Holocaust-Leugner, das Deutsche Reich habe in den 40gern die technischen Schwierigkeiten bei der Verwendung von Blausäure zu Hinrichtungszwecken nicht handhaben können, erscheint angesichts der 20 Jahre früher errichteten Gaskammern absurd. Weiterhin verfügten die deutschen Behörden über reichhaltige Erfahrungen im Einsatz von Blausäure zu Entlausungszwecken. (Eine detaillierte Diskussion über Zyklon B findet sich in pub/camps/auschwitz/auschwitz.faq1)
In Auschwitz gab es 2 Typen von Gaskammern: solche die zur Entlausung der Kleidung benutzt (Entlausungskammern) und solche die zur Massenvergasung von Menschen benutzt wurden (Hinrichtungskammern). Die Entlausungskammern waren eine übliche Einrichtung und blieben bei Kriegsende intakt. Die Hinrichtungskammern wurden von der SS gesprengt, um ihre Existenz sowie ihren Zweck vor der schnell näher rückenden Roten Armee zu verbergen. Holocaust-Leugner stiften gelegentlich Verwirrung, indem sie beide Typen von Gaskammern miteinander verwechseln. Sie zeigen zum Beispiel das Photo der Tür einer Entlausungskammer und merken an, daß diese Tür zu schwach sei, um dem Druck in Panik geratener, beim Versuch zu fliehen gegen die Tür drückender Menschenmengen zu widerstehen. Natürlich waren die Türen der Hinrichtungskammern völlig anders geartet, aber dieses Fakt wird stillschweigend übergangen. (Siehe 2.6).

Der Leuchter-Report: Argument und Gegenargument
Leugner des Holocaust verwenden oft dieselben, unabhängig von der Anwort laufend wiederholten Behauptungen. Wir werden in diesem Kapitel viele dieser Behauptungen samt unserer Erwiderung anführen.
Die angesprochenen Photos können bei Pressac nachgesehen werden, viele liegen im GIF-Format in unserem Archiv bereit.

Der Leuchter-Report: Unterschiedliche Konzentrationen von Cyanid-Verbindungen
Holocaust-Leugner sagen oft, daß in den Entlausungskammern von Auschwitz höhere Konzentrationen von Cyanid-Verbindungen gefunden wurden als in den Hinrichtungskammern und behaupten, wenn es Vergasungen gegeben hätte, müßte dies genau umgekehrt sein. Daraus schließen sie dann, daß es keine Vergasungen gegeben haben könne.
Tatsächlich ist Blausäure für Warmblüter (Menschen inklusive) erheblich giftiger als für Läuse, so daß zu entlausende Kleidung erheblich länger und in erheblich höherer Konzentration dem Gas ausgesetzt sein muß als ein zu vergasender Mensch.
Um Insekten abzutöten, verwendet man das Gas in einer Konzentration von bis zu 16.000 ppm (parts per million) und eine Anwendungsdauer von bis zu 72 Stunden. Bereits 300 ppm über einen Zeitraum von 15 Minuten sind für Menschen tödlich.
Bei Breitman finden sich Hintergrundinformationen über die Entwicklung zur Verwendung von Zyklon B als Todesgas sowie klare Beweise dafür, daß die Nazis die effektive Konzentration durch eine Versuchsreihe mittels der Methode "Versuch und Irrtum" herausfanden. (Siehe auch pub/camps/auschwitz/auschwitz.faq1)
Als die zur Hinrichtung und Entlausung erforderlichen unterschiedlichen Konzentrationen im Prozeß gegen E. Zundel zur Sprache kamen, antwortete Fred Leuchter: " Ich habe nie Läuse getötet. Ich, wissen Sie, ich weiß es nicht. Ich habe niemals Berechnungen zur Entlausung angestellt." - Nicht gerade die Antwort, die man von einem Experten zu dem Thema erwarten würde.
Aufgrund der, verglichen mit der Entlausung, relativ geringen Konzentration und Anwendungszeit von Blausäure bei Hinrichtungen hatte weniger Blausäure weniger Zeit, Cyanid-Verbindungen in den Wänden der Hinrichtungskammern zu bilden.
Die Hinrichtungskammern waren nicht sehr groß, die in den Krematorien II und III ungefähr 210 Quadratmeter. Das Zyklon B wurde durch 4 Öffnungen im Dach eingebracht und das Blausäuregas verbreitete sich sehr rasch. Die Öffnungen sind auch in den Ruinen der Gaskammern noch zu erkennen. Da die verwendete Konzentration über der letalen Dosis lag, trat der Tod schnell ein. Die seltenen Aufnahmen aus der Zeit, als das Lager betrieben wurde, finden sich bei Brugioni et al sowie den in Abschnitt 6.1 angegebenen Quellen. (Siehe pub/holocaust/gifs/ krema4.gif - Das Krematorium IV war ein oberirdischer Bau, das Zyklon B wurde durch deutlich sichtbare Schlitze in den Wänden eingebracht. (Siehe auch ~/gifs/ c_krema4.gif, eine Nahaufnahme der Schlitze.)
Leuchters Daten sind unter anderem auch deshalb von zweifelhaftem Wert, weil die Entlausungskammern, in denen er seine Proben einsammelte, unzerstört sind, die Hinrichtungskammern hingegen von der SS zerstört wurden und die Wände dieser Kammern über 40 Jahre lang Witterungseinflüssen ausgesetzt waren. (So stehen die Ruinen des Krematoriums II z.B. zu bestimmten Jahreszeiten 90 cm unter Wasser und Cyanid-Verbindungen lösen sich unter solchen Umständen auf. Nichtsdestotrotz hat es so viele Vergasungen gegeben, daß immer noch Rückstände nachweisbar sind.)
Zusammenfassung: Die Wände der Hinrichtungskammern waren erheblich kürzer dem Blausäuregas ausgesetzt als die Wände der Entlausungskammern. Zusätzlich waren die Wände der Hinrichtungskammern 45 Jahre lang den auswaschenden Witterungseinflüssen ausgesetzt, die Wände der Entlausungskammern nicht. Aus diesem offensichtlichen Grund sind geringere Spuren von Rückstanden in den Ruinen der Hinrichtungskammern zu erwarten. Dies enthüllt die wichtigste der "erstaunlichen Entdeckungen" Leuchters als zu erwartenden Befund.
Die Tatsache, daß alle oder die meisten der Spuren nach 45 Jahren Witterungseinfluß verwischt werden, ist klar im Bericht des Krakauer Instituts für Forensische Forschung nachzulesen.


Institut für Forensische Forschung
Im Namen von Prof. Dr. Jan Sehn, Krakau
Abteilung für Forensische Toxikologie
Westerplatte 9 / Code 31-033
Tel. 505-44, 592-24, 287-50
Telex 0325213 eksad ...
Krakau, 24.9.90
Blausäure (HCN), wie sie vom Präparat Zyklon B freigesetzt wird, ist eine Flüssigkeit mit einem Siedepunkt bei rund 27 Grad Celsius. Sie hat einen sauren Charakter und bildet deshalb mit Metallen Cyanide genannte Salze. Die Salze der Alkalimetalle wie Natrium und Kalium sind wasserlöslich.
Blausäure ist eine sehr schwache Säure und infolgedessen lösen sich ihre Salze auf, wenn sie stärkeren Säuren ausgesetzt sind. Selbst Kohlensäure, die bei Lösung von Kohlendioxid in Wasser entsteht, löst Eisencyanide auf.
Stärkere Säuren wie Schwefelsäure lösen Cyanid-Verbindungen leicht auf. Verbindungen von Cyanidionen mit Schwermetallen sind langlebiger. Dies schließt das erwähnte Preussisch Blau ein, obwohl es in saurer Umgebung langsam aufgelöst wird.
Aus diesem Grund ist kaum zu erwarten, daß nach 45 Jahren Witterungseinfluß (Regen, saure Oxide, insbesondere Schwefel- und Stickoxide) noch Spuren von Cyanidverbindungen im Baumaterial (Pflaster, Steine) gefunden werden können.
Die Entdeckung von Cyanidverbindungen in Proben, die den Elementen ausgesetzt waren, kann nur als Zufallsfund bewertet werden.
Leugner des Holocausts führen oft an, daß das Krematorium I nicht zerstört wurde, die Wände dort also keinen Witterungseinflüssen ausgesetzt waren. Seltsamerweise machen sie aber auch viel Aufhebens um die Tatsache, daß das Krematorium I in einen Schutzbunker umfunktioniert wurde und später, nach der Besetzung durch die Rote Armee im Originalzustand wiederaufgebaut worden sei, um die Bevölkerung in die Irre zu führen und zu behaupten, in dem Gebäude seien Menschen vergast worden. (Ihre Logik, beide Ansichten zu vertreten, wenn es vorteilhaft erscheint, mag den Leser erschrecken, es wird sich jedoch noch erweisen, daß Logik nicht zu den Tugenden gehört, wenn es darum geht, den Holocaust zu leugnen. Siehe Abschnitt 3.0.)
Die baulichen Veränderungen bestanden aus der Entfernung einiger Zwischenwände in der Gaskammer, wie sie bei Bunkern üblicherweise eingezogen werden. Nichtsdestotrotz wurden in diesem Raum Menschen vergast. Es gibt immer noch Reste von Cyanid in den Wänden, wie auch Leuchter einräumt (in 6 von 7 Proben fand er Cyanid).
Die Gaskammer des Krematoriums I wurde nur kurze Zeit benutzt, bevor sie in einen Schutzraum umfunktioniert wurde. Dies sowie die Tatsache, daß in ihr "nur" 10000 Menschen vergast wurden - im Vergleich zu 350.000 und 400.000 in den Krematorien II und III - erklärt, warum nur relativ geringe Spuren von Cyanidverbindungen zu finden sind. Die anderen Krematorien wurden von der SS vor der Befreiung durch die Rote Armee zerstört.
Cyanidverbindungen wurden ebenfalls in den Gittern der Entlüftungsschächte gefunden, ein nicht anzuzweifelnder Beleg dafür, daß in diesen Kammern Gas eingesetzt wurde.

Der Leuchter-Report: Die explosiven Eigenschaften von Zyklon B und die Nähe von Öfen
Holocaust-Leugner behaupten oft, Zyklon B habe nicht zur Vergasung eingesetzt werden können, da es explosiv sei und sich Öfen in der Nähe befunden haben.
Sie übersehen dabei die Tatsache, daß die zur Vergasung nötige Konzentration von Blausäure 200 mal geringer ist als die Konzentration zur Erzeugung eines explosiven Gasgemisches. Obwohl die SS Konzentrationen benutzte, die höher als die tödliche Dosis lagen, war sie weit unterhalb der Schwelle, ab der Explosionen möglich sind.
Als Referenz kann der "Merck Index", das "CRC handbook of Chemistry and Physics" oder jedes Handbuch herangezogen werden, das sich mit der Giftigkeit und Entflammbarkeit von Materialien beschäftigt. Im Fall von Blausäure ist eine Konzentration von 300 ppm für Menschen nach wenigen Minuten tödlich, die für eine Explosion nötige Minimalkonzentration liegt jedoch bei 56.000 ppm.
Frank Deis steuerte folgende Informationen aus dem Merck Index bei, Anmerkungen durch den Herausgeber in [] (Merck, 632, Eintrag 4688).
Cyanwasserstoff, Blausäure: HCN, Molgewicht 27.03 ... Hergestellt in großen Mengen durch katalytische Oxidation von Ammonium-Methan [Referenzen ausgelassen]. Kann ebenso durch katalytische Zersetzung von Formamid hergestellt werden. Herstellung für den Laborbedarf durch Hydrierung von NaCN oder K4[Fe(CN)6]. [Die letzte Formel ist ähnlich, aber nicht identisch mit der von Preussich Blau bzw. Berliner Blau, ebenfalls ein wichtiger Punkt im Leuchter-Report. Preussisch Blau ist das wasserunlösliche Eisensalz des Hexacyanoferrat-Komplexes [Fe(CN)6] mit der Formel Fe4[Fe(CN)6]3. Andere Salze wie das oben genannte Kaliumsalz dieses Komplexes sind wasserlöslich.]
Farbloses Gas oder Flüssigkeit; charakteristischer Geruch, sehr schwach sauer (rötet Lackmus nicht); verbrennt in Luft mit blauer Flamme; sehr giftig, selbst in einem Luftgemisch; Dichte 0,941 [Das Gas ist LEICHTER als Luft.]; Schmelzpunk -13.4, Siedepunkt 25.6; Mischbar mit Wasser, Alkohol; wenig löslich in Äther.
[Zu seiner Verteidigung führte Leuchter an, daß das Gas an den kalten Außenwänden kondensieren würde. In kalten Räumen würde das in einem gewissen Maß passieren, in mit Menschen gefüllten Räumen bleibt das Gas jedoch warm.]
LC50 [Dosis, die 50 % der Versuchstiere tötet, man beachte, daß dies sowohl von der Konzentration als auch von der Dauer der Exposition abhängt.] für Ratten, Mäuse, Hunde: 544 ppm (5 min), 169 ppm (30 min), 300 ppm (15 min). [...]
Giftigkeit für Menschen: Hohe Konzentrationen verursachen Tachypnoe [Schnellatmigkeit, erhöhte Atemfrequenz], dann Schweratmigkeit, Paralyse, Ohnmacht, Zuckungen und Atemstillstand. Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit und Erbrechen können Folge schwacher Konzentrationen sein. Chronische Exposition über lange Zeiträume kann Müdigkeit und Schwäche verursachen. Konzentrationen von 150 ppm über 1/2 bis 1 Stunde sind lebensgefährlich. 300 ppm über mehrere Minuten sind tödlich. Die mittlere tödliche Dosis liegt bei 50 bis 60 mg. Gegenmittel: Natriumnitrit und Natriumthiosulfat.
Gebrauch: Das komprimierte Gas wird zur Schädlingsbekämpfung gegen Nagetiere und Insekten eingesetzt. = Muß von im Umgang mit Blausäure geschulten Experten eingesetzt werden. =
<[Ende des Zitats]> (Merck, 632)
Cyanid ist ein kleines Molekül. Im wesentlichen beruht seine Giftigkeit darauf, daß es sich an Stelle von Sauerstoff (O2) in den Mitochondrien bzw. mit Hämoglobin (roter Blutfarbstoff) verbindet. Wenn Cyanid sich am Cytochrom- Komplex a/a3 am Ende der mitochondriellen Atmungskette anlagert, blockiert es die Nutzung des eingeatmeten Sauerstoffs. Er steht als Elektronen-Akzeptor nicht mehr zur Verfügung, und die Produktion von ATP durch die üblichen Prozesse ist blockiert. Der Körper reagiert auf den vermeintlichen Sauerstoffmangel mit einer Erhöhung der Atemfrequnz, was die Aufnahme von Blausäure weiter erhöht. Schließlich sterben die Zellen an Sauerstoff- und ATP-Mangel.
Generell sind die die Chemie betreffenden Aussagen Paul Grubachs bei seiner Verteidigung des Leuchter-Reports zutreffend. (JHR, V12, #4) Die Voraussetzungen sind jedoch fraglich und in Teilen falsch. Ja, hohe Konzentrationen von Blausäure würden an kalten, nassen, von Eisen-Ionen durchsetzten Mauern zur Bildung von Preussisch Blau führen. Aber waren die Wände tatsächlich kalt und naß ? War die Luft kalt genug, um eine Kondensation von HCN zu ermöglichen ? Gab es "hohe Konzentrationen" angesichts der zur Tötung von Menschen, im Vergleich zur Entlausung erforderlichen, relativ niedrigen Konzentrationen ?
Ich hoffe, diese Informationen sind nützlich. Ich lehre Biochemie an der Rutgers Universität und daher habe ich meine Kenntnis über die Giftigkeit von Blausäure. Der Merck-Index ist ein Standardwerk, das in den meisten Bibliotheken zu finden sein dürfte. Frank Deis ([email protected]ERS.EDU)
Anmerkung des Übersetzers: In Deutschland ist Römpps Chemie-Lexikon weiter verbreitet als der Merck-Index. "Der Römpp" dürfte in jeder besser sortierten Stadtbibliothek zu finden sein. Die im Merck-Zitat fehlende Angabe über die für eine explosives Gas-Luftgemisch beantwortet Römpp so: "[Blausäure] bildet mit Luft in den Grenzen von 6-40% explosive Gemische." (8. Auflage, 1979, S. 460)

Der Leuchter-Report: Die Gaskammern hätten innerhalb von 20 bis 30 Minuten nur unter Gefahr geöffnet werden können
Es wird oft angeführt, die Entlüftung eines zu Desinfektionszwecken unter Blausäure gesetzten Raums würde 20 Stunden dauern, und daraus der Schluß gezogen, die von Augenzeugen angegebenen 20 bis 30 Minuten zwischen dem Beginn einer Vergasung und dem Abtransport der Leichen seien unmöglich, weil die Leichenträger durch das Restgas getötet werden würden.
Wahr ist, daß nach einer herkömmlichen Desinfektion mit Blausäure die betroffenen Räume nicht vor Ablauf von 20 Stunden betreten werden sollten. Diese Frist gilt jedoch nicht für mit einer Ventilation ausgestattete Gaskammern. 15 Minuten sind eine ausreichende Zeit, die Luft in den Gaskammern auszutauschen. Wurde die Ventilation nicht benutzt, trugen die Angehörigen des Sonderkommandos (zum Leichentransport gezwungene Häftlinge) Gasmasken. Die deutschen Behörden hatten reichlich Erfahrung mit der auch zur Entlausung eingesetzten Blausäure. Sie wußten sicher damit umzugehen. Es ist absurd, die 20-Stunden-Frist in diesem Zusammenhang anzusetzen, weil sie nicht für Räume mit Entlüftung per Ventilation gedacht ist und zusätzlich einen großzügig bemessenen Sicherheitsfaktor enthält. Die SS scherte sich wenig um die Sicherheit der zum Abtransport der Leichen eingesetzten Sonderkommandos. In einigen Fällen wurden sie durch Restgas geschädigt (siehe Pressac, S. 473).
Was die Entlüftung normaler Räume erschwert und in die Länge zieht, ist das Vorhandensein von Teppichen, Möbeln, Vorhängen und ähnlicher Einrichtungsgegenstände. In Gaskammern gab es solche Gegenstände natürlich nicht. Einen durch nackte Betonwände gebildeten, einrichtungslosen Raum zu entlüften, ist mit keinerlei Schwierigkeiten verbunden.
Gälte die 20-Stunden-Frist auch für Gaskammern, so würde dies bedeuten, daß in den US-Gefängnissen, die Vergasung als Hinrichtungsart benutzen, die Delinquenten 20 Stunden, nachdem der Tod eintrat, an den Stuhl gefesselt bleiben würden. Das ist offensichtlicher Blödsinn, wie Fred Leuchter, selbsternannter Gaskammerspezialist, sehr wohl weiß.

Der Leuchter-Report: Die Gaskammern waren Leichenschauhäuser
Leugner des Holocaust behaupten oft, die "angeblichen" Gaskammern seien tatsächlich Leichenschauhäuser gewesen und Zyklon B sei in ihnen als Desinfektionsmittel eingesetzt worden.
Diese Behauptung soll den Befund einer von Dr. Jan Robel, Krakauer Institut für Forensik, im Dezember 1945 durchgeführten chemischen Analyse erklären, die Cyanidverbindungen auf den Entlüftungsrosten der Krematorien II und III nachwies. (Die Analyse war Teil des Beweismaterials im Prozeß gegen den Lagerkommandeur von Auschwitz, Rudolf Höss.) Die Analyse beweist zweifelsfrei die Anwendung von Blausäuregas in den entsprechenden Räumen. Weil dies jedoch der Behauptung, die Gaskammern seien unterirdische Leichenschauhäuser gewesen, widerspricht, behauptet man einfach, "Leichenschauhäuser werden mit Zyklon B desinfiziert".
Im Gegensatz zur durch die Behauptung unterstellten Verwendung, ist Zyklon B zur Desinfektion von Leichen ungeeignet, weil es lediglich Sauerstoff atmende (aerobe) Organismen, nicht aber anaerobe Bakterien abtötet.
Weiterhin bezeichnet die für den Bau von Auschwitz verantwortliche Abteilung die "Leichenschauhäuser" in einem Brief vom 29.1.43 an den SS-General Kammler als "Gaskeller". (Anm. d. Übersetzers: der englische Ausdruck "gassing cellar" ließe auch eine Übersetzung als "Vergasungskeller" zu.) Warum sollte ein Leichenschauhaus als "Gaskeller" bezeichnet werden und warum heißt der andere unterirdische Raum "Entkleidungskeller" ? (siehe Pressac, S. 221; also The Final Solution: The Attempt to Exterminate the Jews of Europe, 1939-1945 - G. Reitlinger, South Brunswick, T. Yosellof, 1968, S. 158. Die Dokumente sind im Kapitel "Auschwitz" im Teil "Original Nazi Documents" wiedergegeben.)
Der folgende Briefwechsel zwischen einem SS-Offizier und der für den Bau der Krematorien verantwortlichen Firma beweist, daß die Kellerräume beheizt werden sollten. Es ist müßig zu betonen, daß dies einer Nutzung als Leichenschauhaus widerspricht, denn es macht keinen Sinn, Leichenschauhäuser zu beheizen. Es ist jedoch sinnvoll, Gaskammern zu beheizen, um die Verdampfung von Blausäure zu fördern.
Brief von SS-Obersturmbannführer Jahrling an Topf & Söhne vom 6.3.43 [Pressac, S. 221]
Betreff: KL Auschwitz Krematorien II and III
Auf Grund Ihres Vorschlages erklärt sich die Dienststelle einverstanden, daß der Keller 1 mit der Abluft aus den Räumen der 3 Saugzuganlagen vorgewärmt wird. Die Auslieferung und der Einbau der hierfür benötigten Rohrleitungen und der Druckluftgebläse muß schnellstens erfolgen. Wie Sie in o.a. Schreiben angeben, sollte die Ausführung noch in dieser Woche geschehen. Um Erstellung eines spezifizierten Kostenangebotes, 3-fach, für Lieferung und Einbau wird gebeten.
Desgleichen wird um Einsendung eines Nachtragsangebotes für die Umänderung der Entlüftungsanlage für den Auskleideraum gebeten. (Pressac, 221)
Nach Eingang dieser Angebote wird Ihnen schriftlich Auftrag erteilt.
Der Leiter der Zentralbauleitung der Waffen-SS und Polizei Auschwitz
[Bischoff]
SS Sturmbahnführer [Jährling]

Der Leuchter-Report: Es war unmöglich, 6 Millionen Menschen in Auschwitz umzubringen
"Berücksichtigt man Zahl und Größe der Gaskammern und Krematorien, so war es unmöglich, 6 Millionen Menschen während der Zeit zu töten, in der es die KZs gab."
Niemand behauptet, daß 6 Millionen Menschen in Auschwitz getötet wurden. Die meisten starben in anderen Vernichtungslagern, in Ghettos und in den deutsch besetzten Teilen der Sowjetunion. Schätzungen beziffern die Zahl der in Auschwitz Vergasten zwischen 900.000 und 1.600.000. Es ist offensichtlich, daß die Gaskammern und Krematorien in Auschwitz ausreichen, um diese Zahl von Opfern hevorgerufen zu haben.
Man sehe sich z.B. die Bilder des Ofens im Krematorium II an.(Pressac, S. 367; oder ~/gifs/ furnaces.gif to view these installations).In Auschwitz gab es 5 Krematorien. Nummer II z.B. hatte 15 große, auf schnelle und effektive Verbrennung ausgelegte Spezialöfen. Jeder konnte 3 bis 4 Körper auf einmal aufnehmen und in maximal 45 Minuten verbrennen. (Viele der Opfer waren Kinder, alle Opfer waren stark abgemagert.) Die SS experimentierte mit verschiedenen Zusammenstellungen von Leichen und Kokssorten um die kosteneffektivste Methode herauszufinden. (Müller, 60-61; Klarsfeld, 99-100; oder pub/camps/auschwitz/ krema-1.001)
Leuchter beziffert die Maximalzahl der Opfer auf 1693 je Woche. Eine absurde Angabe wie die folgende, nur für ein Krematorium (II) aufgestellte Rechnung zeigen wird.
Eine 210 Quadratmeter große Gaskammer kann leicht einige hundert Menschen aufnehmen, insbesondere wenn sie hineingezwängt werden. (Siehe auch 2.16)
15 Öfen, von denen jeder 3 Leichen innerhalb von 45 Minuten verbrennen kann, haben eine Kapazität von 720 Verbrennungen in 12 Stunden, bzw. 1440 in 24 Stunden.
In einem einzigen Jahr konnten so allein im Krematorium II mehr als eine viertel Million Leichen verbrannt werden. Addiert man die Kapazitäten der Krematorien III, IV und V hinzu, kann man sich langsam ein Bild von den Verhältnissen machen. Zusätzlich wurden Leichen in großen Gruben verbrannt. Zwei grausige, insgeheim gemachte Aufnahmen dieser Verbrennungsgruben gibt es noch. Sie sind von durchschnittlicher Qualität und zeigen in einem Haufen nackter Leichen stehende Männer mit dem Rauchabzug im Vordergrund. Einige Körper werden in die Grube geschleift. Die Photographien sind bei Pressac (422) wiedergegeben und können im gif-Format abgerufen werden. (Siehe ~/gifs/aupit001.gif)
Als Beleg kann ein Brief vom 20.6.43 an den SS-General Kammler in Berlin dienen, in dem die Zahl der zu bewältigenden Verbrennungen mit 4756 in 24 Stunden angegeben wird. Eine Photographie des Briefes samt seiner Archivnummer findet sich bei Pressac (247). (4756 ist weniger als 5 x 1440 = 7200, weil einige der Krematorien weniger Öfen als die Krematorien II und III hatten. Die genauen Zahlen finden sich in einem Brief von Jahrling an Kammer und betragen 340 Leichen für Krematorium I, jeweils 768 für IV und V sowie 1440 für II und III. Der Brief kann als GIF abgerufen werden (Siehe ~/gifs/audoc.001)
Es ist bestenfalls naiv, eher jedoch beschämend unehrlich, zu behaupten, diese Menge an Krematorien sei zu einem anderen Zweck als dem der Verbrennung der hilflosen Opfer eines Massenmordes gebaut worden.
Leuchter kommt zu seiner Zahl, indem er annimmt, in den Gaskammern habe jedes Opfer knapp 1 Quadratmeter Platz beansprucht (0.83 qm) und es habe eine Woche erfordert, die Gaskammer zu entlüften und für die nächste Massenhinrichtung bereit zu machen.
Schließlich und endlich gab es noch zwei weitere Gaskammern in Auschwitz. Die sogenannten "Bunker I" und "Bunker II". Auch diese wurden von der fliehenden SS zerstört.

Der Leuchter-Report: Die Türen der Gaskammern waren zu schwach, um einem Fluchtversuch zu widerstehen
Holocaust-Leugner behaupten, die Türen der "vermeintlichen" Gaskammern seien zu schwach gewesen, um dem Druck in Todesangst fliehender Menschen widerstehen zu können.
Da keine der Gaskammern im Originalzustand aufgefunden wurde (die in Bunker I und II, in den Krematorien II, III, IV und V wurden zerstört, die im Krematorium I modifiziert), gibt es keinen physikalischen Nachweis für das Aussehen der Gaskammertüren. Im Lagerhof fand man jedoch eine Tür, die wahrscheinlich zu einer der Gaskammern gehörte; sie ist massiv und mit Eisenbändern verstärkt. Weiterhin ist das kleine Guckloch vor dem Zugriff von der Innenseite mit einem starken Metallgitter geschützt, wahrscheinlich um die Opfer daran zu hindern, das Glas des Gucklochs zu zerbrechen.
Die Leugner zeigen als Beleg für ihre Behauptung Aufnahmen der nicht verstärkten Türen der Entlausungkammern, wahrscheinlich in der Hoffnung, der Betrachter würde den Unterschied nicht merken. Eine Photographie der Tür, die wahrscheinlich eine der zur Tötung von Menschen benutzten Gaskammern verschloß, siehe Pressac (486). (oder pub/holocaust/gifs/ aukdoor.gif)

Der Leuchter-Report: Die Nazis hätten zur Vergasung nicht Zyklon B eingesetzt
"Hätten die Nazis vorgehabt, Menschen zu vergasen, hätten sie dafür nicht Zyklon B benutzt" ist eine weitere, oft aufgestellte Behauptung.
Zyklon B wurde in Auschwitz zur Entlausung eingesetzt, war also bereits vorhanden. Man hatte Erfahrung im sicheren Umgang mit Zyklon B, was einen Einsatz zu anderen Zwecken naheliegend erscheinen läßt.
Weiterhin ist Zyklon B einfach zu transportieren und zu lagern, was es der SS attraktiv erscheinen ließ. Wie Höss in seinem Geständnis angab, orderte die SS genug Zyklon B, um 2 Millionen Menschen zu vergasen. Yitzhak Arad erwähnt Christian Wirths Ablehnung von Zyklon B zwecks Vergasung: "Wirth entwickelte seine eigenen Ideen, die auf seinen Erfahrungen im Euthanasieprogramm basierten. In Belzec favorisierte er eine fest installierte Kammer, in die Motorabgase geleitet wurden. Er lehnte das später in Auschwitz verwendete Zyklon B ab. Dieses Gas wurde von Privatfirmen produziert und sein extensiver Gebrauch in Belzec hätte Anlaß zu Vermutungen geben sowie zu Versorgungsproblemen führen können. Deshalb bevorzugte er ein Vernichtungssystem, das auf überall vorhandenem Benzin und Dieseltreibstoff basierte." (YVS XVI, 211)
Die zur Tarnung der Judenvernichtung standardmäßig benutzten Wendungen waren "Umsiedlung von Juden" sowie "Sonderbehandlung", so etwa in einem Brief aus Auschwitz, in dem ein LKW zum Transport von Zyklon B angefordert wird. Ein ähnliches Dokument fordert "Material zur Sonderbehandlung" an. (Pressac, 557 oder ~/gifs/resett.gif. Andere Dokumente finden sich in der Datei mit Originaldokumenten).
Funkspruch der 13. SS Garnison Auschwitz, WVHA [Beschaffungsstelle]
Erhalten am 2.10.42 durch Kommandantur Konzentrationslager Auschwitz
Der Marschbefehl für einen 5-Tonner mit Anhänger nach Dessau und zurück zwecks Abholung von Material zur Judenumsiedlung wird hiermit erteilt.
Der Marschbefehl ist dem Fahrer auszuhändigen.
Liebehenschel
Oberstleutnant SS, ständiger Vertreter des Dienstleiters
im Rang eines Generalleutnants der Waffen-SS
Zur Ablage
Auf die Frage des Richters Hofmeyer, was denn mit "Material zur Umsiedlung von Juden" gemeint sei, antwortete der Lageradjutant R. Mulka: "Nun, natürlich Zyklon B."(The Auschwitz trial in Frankfurt, 11 Sep. 1964).

Der Leuchter-Report: Die Gaskammern wurden nicht versiegelt
oder "Es gab keine Vorrichtung, um das Gas abzusaugen" oder "Es gab keine Möglichkeit für die Wächter, die Tabletten in die Gaskammern einzubringen" oder ...
Wie bereits zuvor erwähnt, hat die SS bei ihrer Flucht aus dem Lager die Gaskammern gesprengt. Außer den wenigen Aufnahmen der Aliierten während des Krieges oder SS-Angehöriger gibt es daher keinen direkten Beleg für das Aussehen der Kammern in der Zeit, als sie benutzt wurden. (Siehe Brugioni; oder ~/gifs/krema3.gif; während des Krieges entstandene Luftaufnahme des Krematorium III.) Wie man leicht sieht (in krema3.gif und anderen Bildern), enthalten die Konstruktionspläne ein System zum Absaugen von Luft. Von einem solchen System ist in vielen Dokumenten die Rede. Einige der Ventilationsöffnungen sind in den Ruinen der Gaskammern auch heute noch sichtbar. Die Pläne verzeichnen sogar die zur Irreführung der Opfer angebrachten Duschköpfe (Siehe ~/gifs/ auplan.gif).
Einerseits zuzugeben, daß die Krematorien zerstört wurden, andererseits aber fortgesetzt zu behaupten, er könnte aus dem gegenwärtigen Zustand ihr Aussehen 1944, vor der Sprengung, rekonstruieren, läßt Leuchters Integrität und Fähigkeit zu logischem Schließen fraglich erscheinen. Das folgende ist ein Auszug aus dem von Pearson während der Verhandlung gegen Zundel vorgenommenen Kreuzverhör Leuchters. Pearson:
F: Krematorium III wurde zerstört.
A: Nun, es gibt immer noch Teile des Krematoriums III, aber der größte Teil, das Dach der vermeintlichen Gaskammer ist zerbrochen und seine Teile liegen auf dem Fußboden der vermeintlichen Gaskammer.
F: Also befindet es sich nicht länger unter der Erde
A: Das ist richtig. Da ist ein Loch im Boden.
F: In Bezug auf die Gaskammern der Krematorien IV und V, diese sind komplett zerstört.
A: Mit Ausnahme der Grundmauern, ja.
F: Also sind die Grundmauern des Gebäudes alles, was Sie untersuchen konnten. Ist das richtig ?
A: Das ist richtig.
Leuchter gibt zu, daß das Dach der Gaskammer des Krematoriums III gesprengt wurde und zusammenbrach, sowie daß die Krematorien IV und V bis auf die Grundmauern zerstört wurden. Seine Aussage zu Krematorium II ist ebenfalls interessant:
F: Also liegt die Gaskammer selbst zur Zeit unter der Erde ?
A: Teile davon ja, andere nicht.
F: Also gut. Und die unterirdischen Teile, ich habe verstanden, daß das Dach nicht mehr intakt ist, ist das richtig ?
A: Nun, eines der Dächer ist in mehrere Teile zerbrochen, aber es ist im wesentlichen ganz.
F: Es ist in mehrere Teile zerbrochen, aber im wesentlichen ganz ?
A: Ich meinte, es ist nicht zerbröckelt.
F: Wie viele Teile ?
A: Drei, glaube ich. Ich sage das nur, um aufzuzeigen, daß es nicht zerbröckelt ist. Es sind noch große Teile des Daches übrig.
F: Richtig. Und es ist eingestürzt.
A: Es hat sich um mehrere Fuß gesenkt. Es ist teilweise eingebrochen.
F: Liegt Boden darauf ? Ist es unterirdisch ?
A: An einigen Stellen liegt Boden darüber, an anderen Stellen nicht.
F: Also gut. Und das bezieht sich auf Krematorium II ?
A: Das ist richtig.
Noch unglaublicher, was Leuchter in seinem Bericht schreibt:
"Es gibt keine Beweise für die Funktion der Krematorien, da der Ofen im Krematorium I komplett erneuert wurde, die Krematorien II und III teilweise zerstört und Teile davon fehlen, und von den Krematorien IV und V nichts mehr übrig ist."
"Nichts mehr übrig ist" ! Und er kann trotzdem daraus schließen, wie sie funktionierten, bevor sie zerstört wurden.
Bilder der Krematorien in ihrem gegenwärtigen Zustand finden sich bei Pressac. Sie sind völlig zerstört, für eine ernstzunehmende Person gibt es keine Möglichkeit zu behaupten, sie könne aufgrund der Überreste etwas über die Funktion vor der Zerstörung erschließen.
Leuchter macht sich weiter lächerlich, indem er behauptet, die Gaskammern seien nicht versiegelt worden und daß der Gebrauch von Blausäure in ihnen gefährlich gewesen sei. Das ist natürlich absurd: wären sie nicht versiegelt worden, wäre die Einbringung von Gas egal zu welchem Zweck gefährlich gewesen. Allein dieser Selbstwiderspruch ist Grund genug, den Leuchter-Report zu verwerfen.
[Anm. d. Übersetzers: Leuchter nimmt einen Gebrauch als Entlausungskammer an. Bei den zu einer Entlausung erforderlichen erheblich höheren Konzentrationen, sowie bei der erheblich längeren Zeit, wäre eine fehlende Versiegelung um so fataler. Er widerspricht sich hier selbst.]

Der Leuchter-Report: Das Gas hätte bei der Entlüftung der Kammern jeden in der Nähe getötet
Das ist Unsinn; es ist eine Frage der Konzentration. Wird das Gas in die Atmosphäre entlassen, sinkt die Konzentration sehr rasch, und es ist nicht länger gefährlich. Weiterhin zersetzt sich HCN relativ schnell. Die Hinrichtungskammern in US-Gefängnissen werden ebenfalls direkt in die Atmosphäre entlüftet. Abgesehen davon: Wenn diese Argumentation für Vernichtungskammern gilt, so gilt sie auch für Entlausungskammern und man müßte schließen, daß es auch keine Entlausungskammern gegeben habe.

Der Leuchter-Report: Wo blieb all die Asche aus den Krematorien ?
"Wo blieb all die Asche aus den Krematorien ?"
Die Verbrennung eines menschlichen Körpers hinterläßt nur relativ wenig Asche, eine Urne oder ein Kästchen reicht zur Aufbewahrung. Mit einem LKW kann man die Asche tausender Verbrannter transportieren. Die Asche wurde auf den umgebenden Feldern verstreut, vergraben oder - in Auschwitz z.B. - in einen Fluß geworfen.

Der Leuchter-Report: Diejenigen, die das Zyklon B in die Kammern warfen, wären dabei selbst getötet worden
Das ist natürlich Unsinn. Die mit dieser Aufgabe betrauten SS-Leute trugen Gasmasken. Wie jene, die im Rahmen der Entlausung mit Zyklon B umgingen. (Es ist schon seltsam, daß ein "Gaskammerexperte" nicht in der Lage gewesen sein soll, das herauszufinden.)

Der Leuchter-Report: Die Todeslisten aus Auschwitz weisen keine Vergasungen aus und geben eine geringere Zahl von Opfern an
"Die Todeslisten aus Auschwitz weisen keine Vergasungen aus und geben eine geringere Zahl von Opfern an"
Grund: Diese Listen beziehen sich nur auf jene, denen man eine "Seriennummer" eintätowierte. Die Mehrzahl der Opfer wurde aber als "nicht arbeitsfähig" ausgesondert und sofort, ohne tätowiert zu werden, vergast. Man kann das z.B. dem Bericht des hochrangigen SS-Offiziers Franke-Gricksch an Himmler entnehmen (siehe pub/camps/auschwitz/ gricksch.rpt; sowie ~/auschwitz.faq1, enthält eine Beschreibung der Registrierung). Die sofort vergasten Opfer wurden weder registriert noch namentlich erfaßt. (Aussage des polnischen Gefangenen Aloiz Oskar Kleta, Shelly, S. 284; Fertig, 12; Fleming, 174. Zur systematischen Verbrennung von Dokumenten, die Angaben über die Zahl der Opfer enthielten siehe auch die Zeugenaussage Henryk Taubers bei Pressac, S. 488.)

Der Leuchter-Report: Es gab ein Schwimmbad in Auschwitz, deshalb kann es kein Vernichtungslager gewesen sein.
"Es gab ein Schwimmbad in Auschwitz, deshalb kann es kein Vernichtungslager gewesen sein." Im Hauptlager Auschwitz I gab es tatsächlich ein zu einem Schwimmbecken umgebautes Wasserreservoir, das vom Lagerpersonal genutzt wurde. Zur Unterhaltung der SS gab es außerdem ein aus Insassen rekrutiertes Lagerorchester sowie ein Bordell. Inwiefern dies "beweisen" soll, daß Auschwitz kein Vernichtungslager gewesen ist, entzieht sich den Fähigkeiten des Autors dieses Textes.
Der Leuchter-Report: Der Grundwasserspiegel auf dem Lagergelände in Auschwitz liegt fast überall so hoch, daß man keine Leichen in Gruben verbrennen konnte
" Der Grundwasserspiegel auf dem Lagergelände in Auschwitz liegt fast überall so hoch, daß man keine Leichen in Gruben verbrennen konnte "
Es gibt Photos von den Gruben und darin verbrennender Leichen (siehe pub/holocaust/gifs) . Als das Lager in Betrieb war, hat die SS das Gelände entwässert. Heute ist die Drainage, sie wurde ja seit 1945 nicht mehr gewartet, verfallen und der Wasserspiegel stieg wieder an. Weiterhin waren die Gruben nicht die ganze Zeit in Betrieb, sondern wurden nur benutzt, wenn die Öfen die Zahl der Opfer nicht mehr bewältigen konnten. So z.B. während der Vernichtung der ungarischen Juden, als täglich mehr Menschen getötet wurden als mit Hilfe der Öfen eingeäschert werden konnten. Bekannt ist die Benutzung der Verbrennungsgruben in der Zeit von Oktober bis November 42 sowie im Sommer 44, einer Zeit außerhalb der Schneeschmelze, die den Wasserspiegel ansteigen läßt.

Der Leuchter-Report: Wie haben die Augenzeugen die Vernichtung überlebt ? Warum haben die Nazis sie nicht umgebracht ?
" Wie haben die Augenzeugen die Vernichtung überlebt ? Warum haben die Nazis sie nicht umgebracht ? "
Die Antwort ist einfach: Die SS hat fast alle umgebracht. So gab es nach dem Krieg nur rund 70 Überlebende aus Treblinka Treblinka (über 700.000 Opfer, siehe auch Auszüge aus deutschen Gerichtsakten -pub/camps/aktion.reinhard/reinhard.faq1 und ~/reinhard.faq2). In den meisten Fällen flohen die Überlebenden während von Lagerinsassen angezettelter Revolten. Das gleiche in Auschwitz: fast alle Mitglieder der "Sonderkommandos", die die Vergasungen sahen und die Leichen aus den Kammern tragen und verbrennen mußten, wurden von der SS getötet. Nur eine kleine Zahl entkam, die meisten während des Lageraufstandes im Oktober 1944. Ebenfalls eine Rolle spielt, daß gegen Ende des Krieges in Auschwitz totales Chaos herrschte. Die Rote Armee kam schnell näher. Sie bombadierte das Lager. So blieb einfach keine Zeit, alle Lagerinsassen zu töten und etliche brachte man in Lager in Deutschland. Viele der Teilnehmer an solchen "Todesmärschen" starben während des Marsches.

Der Leuchter-Report: Abgase von Dieselmotoren sind nicht giftig genug, um Menschen zu töten
" Abgase von Dieselmotoren sind nicht giftig genug, um Menschen zu töten "
(Diese Behauptung bezieht sich auf das Vernichtungslager Treblinka - siehe Datei mit Entscheiden deutscher Gerichte zu diesem Thema. In anderen Vernichtungslagern wurden Benzinmotoren eingesetzt. Die Methode ist einfach. Man zwängt die Opfer in eine Kammer und leitet anschließend die Abgase eines leistungsfähigen Motors hinein.)
Die Behauptung ist natürlich Quatsch. In einem geschlossenen Raum sind Abgase von Dieselmotoren tödlich. Es gibt eine Studie dazu, deren Ergebnisse unter dem Titel "Toxizität der Abgase von Dieselmotoren bei vier verschiedenen Zuständen" (The Toxicity of Fumes from a diesel Engine Under Four Different Running Conditions) von Pattle und anderen, im British Journal of Industrial Medicine, 1957, Vol 14, S. 47-55, veröffentlicht wurden. Die Forscher haben in wenigen Versuchen verschiedene Tiere Dieselabgasen ausgesetzt und die Ergebnisse aufgezeichnet.
Sie benutzten einen kleinen Dieselmotor (568 ccm, 6 PS), dessen Abgase in eine 10 Kubikmeter umfassende Kammer geleitet wurden, in die man die Versuchtstiere setzte. In allen Fällen starben die Tiere. Der Tod trat leichter ein, wenn man die Luftzufuhr des Motors drosselte. In diesem Fall steigt der Kohlenmonoxidgehalt (CO) der Abgase stark an. (Siehe z.B. "Diesel Engine Reference Book", Lilly, 1985, S. 18/8. Dort ist zu lesen, daß bei einem hohen Anteil von Luft im Luft-Treibstoff-Gemisch die Konzentration von CO in den Abgasen nur wenige ppm beträgt, bei einem luftarmen Gemisch (25:1) jedoch auf über 3000 ppm ansteigt. Es ist sehr einfach, die Luftzufuhr zu begrenzen. Die britischen Forscher deckten den Ansaugstutzen mit einer kleinen Metallplatte teilweise ab.)
Die Versuchstiere starben auch bei CO-armen Abgasen. Hauptsächlich an Stickstoffdioxid und anderen giftigen Komponenten.
Die in Treblinka benutzten Dieselmotoren waren erheblich größer. Sie stammten aus erbeuteten sowjetischen T-34 Panzern. Je nach Ausführung wogen die T-34 zwischen 26 und 31 Tonnen und wurden von einem 500 PS Motor angetrieben. Die in Treblinka benutzten Kammern umfaßten 60 Kubikmeter, das 6-fache der im Experiment benutzten Kammer. Die Leistung der verwendeten Motoren ist um weit mehr als einen Faktor 6 größer.
Man sollte sich in Erinnerung rufen, daß bei einer Kohlenmonoxidvergiftung nicht die Konzentration von CO, sondern das Verhältnis von CO zu O2 (Sauerstoff) die entscheidende Rolle spielt. In kleinen, mit Menschen vollgestopften, gasdichten Räumen sinkt der Sauerstoffgehalt rapide und beschleunigt so die Vergiftung mit CO. Wie erwähnt, beschleunigen die anderen giftigen Komponenten der Abgase die tödliche Wirkung.
Der SS war bekannt, daß es den Tod beschleunigt, wenn man so viele Opfer wie möglich in die Kammer zwängt und so wenig wie möglich freien Raum übrigläßt. Das läßt sich z.B. einem Brief vom 5.6.42 an SS-Obersturmbannführer Walter Rauf entnehmen, in dem es um "Gaswagen" geht (die in Chelmno und anderen Vernichtungslagern eingesetzt wurden). Der Brief ist recht lang, hier jedoch der wesentliche Absatz (mehr ist in der Datei mit Originaldokumenten zu finden, sowie in Nazism, Dokument 913).
"2) Die Wagen werden normalerweise mit 9-10 Menschen je Quadratmeter beladen. Bei den größeren Saurer Spezialfahrzeugen ist dies nicht möglich, weil - obwohl sie nicht überladen werden - ihre Manövrierbarkeit stark beeinträchtigt wird. Eine Verkleinerung der Ladefläche erscheint wünschenswert. Sie kann durch Kürzung des Fahrzeuges um etwa 1 Meter erreicht werden. Durch eine Verringerung der Ladekapazität kann das beschriebene Problem nicht beseitigt werden. Eine Verringerung der Personenzahl würde eine längere Betriebszeit erfordern, da der entstehende Leerraum mit CO gefüllt werden müßte. Im Gegensatz dazu erfordert eine verkürzte, aber vollständig ausgenutzte Ladefläche durch Verringerung des Leerraumes eine erheblich verkürzte Betriebszeit.
Ein weiteres, grausames Zeugnis für die von der SS entwickelte "Wissenschaft der Vergasung" ist der Brief von Dr. August Becker an SS-Obersturmbannführer Rauff vom 16.5.42 (Nazi Conspiracy, 418).
Die Anwendung des Gases erfolgt nicht korrekt. Um den Vorgang so kurz wie möglich zu machen, gibt der Fahrer Vollgas. Die zu exekutierenden Personen fallen dadurch nicht wie geplant in Ohnmacht, sondern werden bei Bewußtsein erstickt. Meine Anweisungen haben jetzt gezeigt, daß durch die richtige Anwendung des Gaspedals der Tod früher eintritt und die Gefangenen friedlich einschlafen. Verzerrte Gesichter und Ausscheidungen, wie zuvor beobachtet, treten jetzt nicht mehr auf.
Weitere Informationen wurden im November 1993 in mehreren Newsgruppen des Usenet veröffentlicht. [email protected] quotes Holtz (see Recommended Reading section) und Elliot. Ein Blick auf die Daten zeigt die unterschiedliche Sauerstoff- und Kohlenmomoxidkonzentration in Dieselabgasen bei unterschiedlichen Gas-Luft-Gemischen:
Zusammensetzung der Dieselabgase bei korrektem Gas-Luft-Gemisch (Vol-%):
O2: 1.5%
CO2: 13.5%
CO: 0.5%
Zusammensetzung der Dieselabgase bei einem Gas-Luft-Gemisch von 0.094 (Vol-%):
O2: 0.3%
CO2: 10.2%
CO: 6.0%
Die Zahlen zeigen deutlich, daß eine einfache Begrenzug der Luftaufnahme dafür sorgt, daß ein Dieselaggregat genügend CO produziert, um den Abgasen eine schnelle tödliche Wirkung zu verleihen. (6 % entsprechen 60.000 ppm.) Diese Daten von Holtz und Elliot erschienen in Transactions of the ASMEder 1. Hälfte 1941 und waren den Nazis wahrscheinlich bekannt.
Mullins veröffentlichte einen UseNet-Artikel, in dem er auf Bergs " The Diesel Gas Chambers: Myth Within a Myth" eigeht (siehe auch pub/orgs/american/ihr/jhr/ jhr.v5n1), in dem er nicht nur demonstriert, wie Dieselaggregate schnell hochgiftige Abgase produzieren können, sondern in dem er Bergs eigene Referenzen bei der Beweisführung benutzt. (Text verfügbar in pub/orgs/american/ihr/ diesel.001 for the full article.)

Der Leuchter-Report: Es gab nicht genügend Juden in Europa, um auf 6 Millionen Opfer kommen zu können.
" Es gab nicht genügend Juden in Europa, um auf 6 Millionen Opfer kommen zu können. "
Die Behauptung ist lächerlich. Sie wird durch sämtliche Bevölkerungsstatistiken aus jener Zeit sowie durch Nazi-Dokumente widerlegt. Z.B.:
Auszug aus den Protokollen der Wannseekonferenz vom 20.1.42, die "Endlösung der Judenfrage" betreffend [Nürnberger Prozesse, Washington, U.S Govt. Print. Off., 1949-1953., Vol. XIII, p. 210]
II. Zu Beginn des Treffens berichtete der Leiter des SD und der Sicherheitspolizei, SS-Generalleutnant Heydrich über seine Bestellung als Beauftragter für die Endlösung der europäischen Judenfrage durch den Reichsmarschall [Göring] ...
Von der Endlösung der europäischen Judenfrage sind ungefähr 11 Millionen Juden betroffen. Sie verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Länder:
Altreich [Deutsches Reich von 1938] 131.800
Österreich 43.700
Ostgebiete 420.000
Generalgouvernment [besetztes Polen] 2.284.000
..
Niederlande 160.800
..
Rumänien inklusive Bessarabien 342.000
..
Ungarn 742.800
UdSSR 5.000.000
Weißrussland außer Bialystok 446.000
[aus Platzgründen wurden viele Länder
ausgelassen]
SUMME über 11.000.000
Im Rahmen der Endlösung sollten die Juden unter geeigneter Leitung auf entsprechende Weise als Arbeitskräfte in den Osten gebracht werden. In großen, nach Geschlechtern getrennten Arbeitsgruppen können die in diese Gebiete gebrachten, arbeitsfähigen Juden im Straßenbau eingesetzt werden, was ihre Zahl durch natürlichen Ausfall deutlich reduzieren wird.
Die Überlebenden dieser Maßnahme - ohne Zweifel diejenigen mit der stärksten Widerstandskraft - müssen einer geeigneten Behandlung unterworfen werden, da sie eine natürliche Selektion repräsentierend als Keimzelle der Entwicklung eines neuen Judentums anzusehen sind. (Siehe Erfahrungen aus der Geschichte.)
Im Programm für die praktische Ausführung der Endlösung wird Europa von West nach Ost durchkämmt.
Die Behauptungen von Holocaust-Leugnern bezüglich der angeblichen Auswanderung von Juden sind lächerlich. So gab es z.B. 1937 rund 370.000 Juden in Palästina, 1948 waren es 600.000. Die Vermißtenzahlen des Anglo-Amerikanischen Komitees für das Studium des Holocauts sehen wie folgt aus:
(Abschlußbericht des Anglo-Amerikanischen Komitees zur Aufklärung des Genozids durch die Nazis an den europäischen Juden, länderspezifische Detailübersicht)
Vermißte Juden (Vorkriegsbevölkerung - Nachkriegsbevölkerung)
Deutschland 195.000
Österreich 53.000
Tschechoslovakei 255.000
Dänemark 1.500
Frankreich 140.000
Belgien 57.000
Luxemburg 3.000
Norwegen 1.000
Niederlande 120.000
Italien 20.000
Jugoslavien 64.000
Griechenland 64.000
Bulgarien 5.000
Rumänien 530.000
Ungarn 200.000
Polen 3.271.000
UdSSR 1.050.000
abzüglich 308.000 Flüchtlinge in verschiedensten Ländern
Anzahl der vernichteten Juden: 5.721.000
Andere Abschätzungen kommen zu höheren, wieder andere zu niedrigeren Zahlen, alle jedoch liegen in derselben Größenordnung. Kürzlich verfügbare Belege zeigen, daß die Zahl der Opfer in den Gebieten der Ex-UdSSR zu unterschätzt wurde.
Hinzu kommen ungefähr 6 Millionen von den Nazis getötete nicht-jüdische Zivilisten, die meisten davon in Polen und Jugoslawien.

Der Leuchter-Report: Der "Mythos" des Holocaust wurde nur erfunden, damit Israel daraus Kapital schlagen kann
"Der 'Mythos' des Holocaust wurde nur erfunden, damit Israel daraus Kapital schlagen kann"
Leugner des Holocaust behaupten oft, die "Auschwitz-Lüge" sei nur in die Welt gesetzt worden, um finanzielle Hilfe für den Staat Israel zu rechtfertigen. Deborah Lipstadt gibt dazu in "Denying the Holocaust" (Leugnung des Holocausts) folgende Informationen:
"Israelische Behörden haben ihre Forderungen an Deutschland in einem Kommunique an die Vier Mächte vom März 1951 spezifiziert und dieses Dokument wurde zur offiziellen Grundlage für den Reparationsvertrag. Es enthält eine Erläutrung der von Israel verwendeten Berechnungsmethode bezüglich der Höhe der Forderung. Die Verfolgung durch die Nazis habe einen "zweiten jüdischen Exodus" von annähernd 500.000 Menschen bewirkt. Diese Zahl zugrundelegend bezifferte Israel die Höhe der Reparationsforderungen:
'Die Regierung des Staates Israel sieht sich nicht in einer Position, die es erlauben würde, eine vollständige Aufstellung allen von den Deutschen beschlagnahmten und geplünderten jüdischen Eigentums zu erstellen und vorzulegen, dessen Wert mehr als 6 Milliarden US-$ betragen soll. Die Regierung will lediglich jene Ausgaben in Rechnung stellen, die sie bereits getätigt hat und noch tätigen wird, um die etwa 500.000 jüdischen Flüchtlinge zu integrieren. Diese Ausgaben belaufen sich auf einen Gesamtbetrag von 1,5 Milliarden US-$.'
Man muß nicht extra betonen, daß, da sich die Höhe der an den Staat Israel gezahlten Reparationen nach der Zahl der Überlebenden und den Kosten für deren Integration richtete, es im israelischen Interesse gewesen wäre, weniger als 6 Millionen Todesopfer und mehr Überlebende anzusetzen." (Lipstadt, 57)
Der Leuchter-Report: Leuchters Glaubwürdigkeit - oder besser: seine fehlende Glaubwürdigkeit
Leuchters Behauptungen in seiner Zeugenaussage während des Prozesses gegen Zundel, sowie die Realität seines Meineids
Leuchters Eingeständnis, kein Ingenieur zu sein
Leuchters "Glaubwürdigkeit", bzw. deren Fehlen, bei anmerikanischen Gefängnisverwaltungen

Leuchters Behauptungen in seiner Zeugenaussage während des Prozesses gegen Zundel sowie die Realität seines Meineids; Leuchters Eingeständnis, kein Ingenieur zu sein; Gerichtsanordnung, die Verbreitung von Berichten zu unterlassen, die behaupten, Leuchter habe Erfahrung als Ingenieur ...
(Eine detaillierte Beschreibung der Aufnahme Leuchters als "Experte im Zeugenstand" durch den kanadischen Gerichtshof findet sich in pub/people/l/lipstadt.deborah/lipstadt.005. Ein Artikel der Washington Post, der sich mit Leuchters Eingeständnis, er sei kein Ingenieur und der Unterlassungserklärung, die weiteres Verbreiten von Berichten, in denen Gegenteiliges behauptet wird, befaßt, findet sich in pub/people/l/leuchter.fred/washington-post.0691.)
In seinem Artikel vom 11.1.93 (Schlagzeile: "Bedeutende historische Tatsache entdeckt") beschäftigt sich Foner mit dem kanadischen Prozeß gegen Ernst Zundel und schreibt:
"Zundel suchte einen Experten für Exekutionen, speziell Vergasungen. Er entdeckte Leuchter, der sich darauf spezialisiert hatte, bei Hinrichtungen in US-Gefängnissen benötigte Gerätschaften herzustellen." (Foner, 3)
Obwohl Leuchter in Neo-Nazi-Publikationen und von Holocaust-Leugnern als "Experte" angepriesen wird, macht seine Zeugenaussage in Zundels Prozeß klar, daß er weder ein Experte noch ein glaubwürdiger Zeuge ist.
Das folgende stammt aus Leuchters Aussage im Zundel-Prozeß, der Fragende ist (Douglas Christie, Zundels Anwalt. Gefolgt wird es von den Zitaten zweier Offizieller des amerikanischen Strafvollzugs. Beide Zitate wurden nach Leuchters Aussage gemacht. Nach dem Studium beider Aussagen sollte eine Beurteilung von Leuchters Glaubwürdigkeit keine Schwierigkeiten bereiten.
F: Und welche Verbindungen bestehen zwischen Ihnen und den genannten Einrichtungen in den beiden Staaten ? [Die Gaskammern in den beiden US-Bundesstaaten Kalifornien und Nordcarolina sind gemeint.]
A: Wir haben Konsultationen mit beiden Bundesstaaten, mit Kalifornien hauptsächlich wegen eines EKG-Geräts (heart monitor), das das zur Zeit verwendete alte, mechanische Diagraph-Stethoskop (diagraph stethoscope) ersetzen soll. Wir werden es in Kürze ausliefern und das neue Gerät für beide Gaskammerstühle installieren.
F: Habe ich das richtig verstanden, Sie wurden vom Staat konsultiert ?
A: Ja, von Juan Vasquez
F: Ich verstehe. Und in Nordcarolina ?
A: Nordcarolina. Meine Gespräche und Arbeit fanden mit einem Nathan Reise statt. Sie hatten da vor 2 Jahren einige Arbeiten von ihrem Wartungspersonal an der Gaskammer machen lassen, und sie hatten ein Problem mit einer lecken Türdichtung. Zu dieser Zeit haben wir es mit ihm diskutiert und einige Vorgehensweisen und Umbauten zur Behebung des Problems vorgeschlagen.
F: Und er hat sie diesbezüglich angesprochen ?
A: Hat er.
Was sagen die betroffenen Institutionen dazu ? Zunächst der leitende Direktor in San Quentin, Kalifornien:
"Ich kann Ihnen versichern, daß San Quentin keinen Vertrag mit Fred A. Leuchter Jr. über die Installation eines EKG-Systems oder irgendeine andere Arbeit hat." gez. Daniel B. Vasquez, leitender Direktor
Als nächstes ein Kommentar von den Offizellen Nordcarolinas:
"Ich habe Ihre Angaben mit Nathan A. Rice, ehemaliger Direktor, diskutiert und er sagte, er entsinne sich dunkel an ein Telephonat mit einem Herrn, der angab, Experte für Hinrichtungskammern zu sein. Herr Rice sagte weiter, der betreffende Herr habe ihn angerufen, um ihm eine Injektionsmaschine für Todesspritzen zu verkaufen ...
Unsere Aufzeichnungen können eine beratende oder sonstige Tätigkeit Herrn Leuchters für uns nicht bestätigen. Ich kann bestätigen, daß die Planung und Ausführung der Arbeiten von der Reparaturabteilung, Unterabteilung Ingenieurwesen (Department of Correction Engineering Section) geplant und von eigenem Wartungspersonal durchgeführt wurde." gez. Gary T. Dixon, leitender Direktor (Nordcarolina)
Wir müssen feststellen, daß weder Kalifornien noch Nordcarolina Leuchter bezüglich der Gaskammern konsultiert hat. Er kann sich nicht einmal an die korrekten Namen erinnern und erzählt in Bezug auf seine berufliche Verbindung mit ihnen klare Lügen.
Der einzige Bundesstaat, mit dem Leuchter vermutlich Konsultationen bezüglich Gaskammern führte, ist Missouri. Indes, obwohl Leuchter angeblich Gaskammern für Missouri entwarf, gibt es dafür nur sein Wort, denn die wurden niemals gebaut oder in Betrieb genommen. Tatsächlich hat Missouri bis heute nicht eine einsatzfähige Gaskammer, obwohl Leuchter seinen Entwurf vor über 4 Jahren gemacht haben will. Wir würden es begrüßen, von jemandem zu hören, der Vertreter des Staates Missouri diesbezüglich angesprochen hat.
Ein Artikel in der Washington Post wirft zusätzlich Licht auf Leuchters Probleme mit dem Gesetz und seinen Status als Ingenieur.
BOSTON, 17, Juni - Fred A. Leuchter, selbsternannter Experte für Tötungsmaschinerien, der seinen Ruf als Hersteller von solchen Geräten in eine zweite Karriere als Befürworter des "Holocaust Revisionismus" einbrachte, gab zu, kein Ingenieur zu sein.
Das Eingeständnis findet sich in einer letzte Woche vor einem Gericht in Massachusetts abgegebenen Erklärung. [Anm. d. Übers: "consent decree filed with a Massachusetts court"] Experten zufolge sollte dieses Eingeständnis der Bewegung einen Dämpfer versetzten, die behauptet, die Ermordung von 6 Millionen Juden während der Nazi-Zeit sei eine Erfindung oder zumindest eine Übertreibung.
Leuchter, 48, aus einer Maldener Vorstadt, erwartet noch in diesem Monat ein Verfahren wegen Ausübung von Ingenieurstätigkeiten, ohne eine Genehmigung dafür zu haben - eine Verletzung der Gesetze von Massachusetts. Am 11. Juni unterschrieb er eine Einverständniserklärung der für die Zulassung von Ingenieuren zuständigen Behörde.
In ihr erkennt Leuchter an, daß "Ich weder ein professioneller Ingenieur bin, noch jemals als solcher registriert wurde." und daß er sich trotzdem gegenüber Bundesstaaten, die die Todesstrafe praktizieren, bei verschienenen Gelegenheiten als Ingenieur ausgegeben habe. Diesen Staaten habe er Beratung und einschlägige Geräte angeboten.
Die Erklärung verlangt von Leuchter, die Verbreitung von Dokumenten zu stoppen, in denen er vorgibt, Ingenieur zu sein. Das wichtigste dieser Dokumente ist als "Leuchter-Report" bekannt.
Der Report, durch Revisionisten weit verbreitet, behauptet, die Gaskammern in den Konzentrationslagern Auschwitz, Birkenau und Majdanek hätten nicht zur Massenvernichtung benutzt werden können, weil sie nicht groß genug, zu schlecht entlüfet und mangelhaft versiegelt gewesen seien. Die Behauptung basiert hauptsächlich auf einer chemischen Analyse von Materialien, die Leuchter während einer Reise nach Polen im Februar 1988 heimlich von den Wänden der Kammern abkratzte.
Sally Greenberg, Anwältin der Anti-Diffamierungs-Liga von B'nai B'rith in Boston, begrüßte das Übereinkommen. Sie hatte viel dazu beigetragen, die Behörden von Massachusetts auf Leuchter aufmerksam zu machen.
"Es ist ein Dämpfer für den Holocaust-Revisionismus, weil er unter den Revisionisten als Guru gilt." meinte Frau Greenberg. "Er hat so gut wie eingestanden, als Ingenieur nicht qualifiziert zu sein und keinen qualifizierten Kommentar zum 'Mythos' des Holocaust abgeben zu können. Es ist im wesentlichen das Eingeständnis, genau der Scharlatan und Schwindler zu sein, als der er uns immer bekannt war."
("Holocaust Revisionist Admits He Is Not Engineer." The Washington Post. Vollständiger Text in pub/people/l/leuchter.fred/washington-post.0691)
Leuchters "Glaubwürdigkeit", bzw. deren Fehlen, bei anmerikanischen Gefängnisverwaltungen
Ed Carnes, Assistent der Generalstaatsanwaltschaft von Alabama, schickten am 20. July 1990 eine Rundschreiben an alle Staaten, die die Todesstrafe verhängen, in dem er sich nach Leuchters Empfehlungen und Glaubwürdigkeit erkundigte. Carnes sagte nicht nur, daß Leuchters Ansichten über Abläufe in Gaskammern "unorthodox" seien, sondern gab auch an, Leuchter habe erpresserische Methoden benutzt. Wenn ein Bundesstaat sich weigerte, seine Dienste in Anspruch zu nehmen, würde Leuchter in letzter Minute als Zeuge für den Delinquenten auftreten und behaupten, die Gaskammer könnte versagen. <Memorandum vom 20.7.90 von Ed Carnes, Assistent der Generalstaatsanwaltschaft Alabama, an alle die Todesstrafe verhängenden Bundesstaaten; Shapiro 'Truth Prevails' S. 17 und 21; Newsweek, 22.10.1990, S. 64; Swampscott Journal, 1.11.1990.> Carnes zufolge hat Leuchter "auf beiden Seiten abkassiert". ' <Associated Press, 24.10.1990>. Leuchters Verhalten in Virginia, Florida und Alabama beschreibend, kommt Carnes zu der Beobachtung, daß Leuchter in weniger als 30 Tagen in 3 verschienden Staaten bezeugte, die Technik der elektrischen Stühle sei zu alt und unzuverlässig, um noch verwendet zu werden. In Florida und Virginia haben Bundesgerichte Leuchters Aussage als unglaubwürdig zurückgewiesen. In Florida stellte das Gericht fest, Leuchter habe die Aussagen in einer wichtigen schriftlichen Erklärung "falsch zitiert", die dann zu einer wichtigen Voraussetzungen seiner Schlüsse wurden <Carnes, Op.Cit., 2>. In Virginia stellte Leuchter dem Anwalt eines zum Tode Verurteilten eine schriftliche Erklärung zur Verfügung, in der er behauptete, der elektrische Stuhl würde versagen. Das Gericht in Virginia befand die Erklärung Leuchters für wenig glaubwürdig, da er der "abgewiesene Anbieter sei, der um den Auftrag für die Ersetzung der Elektroden am elektrischen Stuhl gebeten habe". <Shapiro, "Truth Prevails, 22>." (Lipstadt, 170)

Der Leuchter-Report: Materialien und Quellen
[Anm. d. Übersetzers: Bei den meisten Materialien und Quellen handelt es sich um englischsprachige Publikationen. Schließlich handelt es sich hier um die Übersetzung eines amerikanischen Originals. Die Dokumentationen des Nizkor Projektes sind teilweise schon oder werden in Kürze auf Deutsch verfügbar sein. Historiker oder historisch Interessierte, die deutsche Publikationen in die Literaturliste aufgenommen wissen wollen, mögen sich direkt an das Nizkor Projekt wenden.]
Vera Laska hat eine ausführliche Liste mit Materialien für jene zusammengestellt, die an Forschungen zum Holocaust interessiert sind. Diese Liste findet sich ebenfalls im Auschwitz-FAQ. Sie ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für ernsthafte Recherchen. (siehe pub/camps/auschwitz /auschwitz.faq2)
Zusätzlich steht über das Nizkor Projekt eine 25-teilige Bibliographie zum Holocaust zur Verfügung. Sie kann über das Nizkor Web, http://www.almanac.bc.ca.bezogen werden. Sie steht in pub/bibliographies.

Der Leuchter-Report: Empfohlene Lektüre
Jenen, die mehr über die Vernichtungseinrichtungen in Auschwitz-Birkenau wissen möchten, schlagen wir vor, mit unserer zweiteiligen DokumentationAUSCHWITZ.FAQ1 und AUSCHWITZ.FAQ2, zu beginnen, die eine umfassende Quellenliste enthalten. Die FAQs können via WWW, http://www.almanac.bc.ca. bezogen werden.
[Anm. d. Übersetzers: Bei den meisten Quellen handelt es sich um englischsprachige Publikationen.]
"Cyanide Toxicity". Agency for Toxic Substances and Disease Registry, U.S. Dept of Health and Human Services. in American Family Physician, Vol. 48, no 1, July 1993.
Elkins, Hervey B. The Chemistry of Toxicology. New York: John Wiley and Sons Ltd. 2nd (c) 1959
Zwei UseNet-Artikel vom September 1995 (in alt.revisionism) enthalten eine ausführliche Dokumentation der seltsamen Behauptungen der Auschwitz-Leugner. Die von Brian Harmon verfassten Artikel können bezogen werden via
ftp.almanac.bc.ca/pub/camps/auschwitz/cyanide/hcn-spurious-claims
Brian Harmons Artikel enthalten Zitate aus den angegebenen Referenzen zur Toxizität von Preussisch Blau (Berliner Blau, Eisen-Cyanid-Verbindung).
Meeussen, Johannes C. et. al. "Dissolution Behavior of Iron Cyanide (Prussian Blue) in Contaminated Soils." Environmental Science and Technology. 1992, 26, pp 1832-1838
Reitlinger, Gerald. The Final Solution: The Attempt to Exterminate the Jews of Europe, 1939-1945. (South Brunswick, New Jersey) c 1961.
Truth Prevails: Demolishing Holocaust Denial, published by the Beate Klarsfeld foundation and Holocaust Survivors and Friends. ISBN 1-879437-00-7.
Denying the Holocaust. Deborah Lipstadt provides extensive discussion relating to Leuchter's lack of expertise or credentials - see Work Cited.
Die Holocaust-Archive stehen ebenfalls via anonymous ftp bei ftp.almanac.bc.ca zur Verfügung. Auf Grund der einfachen Handhabung von Web-Browsern zur Übertragung von Daten, wird ein Bezug der Archive via WWW allerdings bevorzugt (www.almanac.bc.ca).

Der Leuchter-Report: Zitierte Arbeiten
Borkin, Joseph. The Crime and Punishment of I.G. Farbin. London & New York: Collier Macmillan Publishers (London) and The Free Press, a division of Macmillan Publishing, 1978.
Brugioni, Dino A., and Robert G. Poirier. The Holocaust Revisited: A Retrospective Analysis of the Auschwitz-Birkenau Extermination Complex. (Central Intelligence Agency, Washington, D.C.) February 1979.
Die Arbeiten enthalten aus dem 2. Weltkrieg stammende Luftaufnahmen des in Betrieb befindlichen Komplexes von Auschwitz-Birkenau sowie eine Zusammenfassung von deren Analyse. Die Aufnahmen bestätigen Augenzeugenberichte und Dokumente der Nazis über den Betrieb der Lager.
Eine Kopie kann von der US-Regierung unter folgender Adresse bezogen werden:
National Technical Information Service
5285 Port Royal Road
Springfield, VA 22161
oder:
Photoduplication Service
Library of Congress
Washington, D.C. 20540
Um die Bearbeitung zu beschleunigen, sollten Berichtsnummern (report number #st 79-10001) und Dokumentennummer (document number NTISUBE28002) angegeben werden. Insbesondere die Angabe der Dokumentennummer ist wichtig.
Feig, Konnilyn G. Hitler's Death Camps. LOC D810.J4 F36, 1981
Foner, Samuel P. "Major Historical Fact Uncovered" SPOTLIGHT Vol. XIX, Number 2, January 11, 1993)
Hilberg, Raul. Commandant of Auschwitz (London: Weidenfeld and Nicholson, 1959)
Klarsfeld, Serge. The Holocaust and Neo-Nazi Mythomania, as quoted in Feig.
Shelly, "Secretaries of Death", Edited and Translated by Lore Shelly, Shengold Publishers INC., NY 1986
Fertig, Howard. The History of KL-Auschwitz. New York: 1982
Fleming, Gerald. Hitler and the Final Solution. University of California Press, 1984
Lipstadt, Deborah. Denying The Holocaust. New York: Macmillan, 1993. Toronto: Maxwell MacMillan Canada. ISBN: 0-02-919235-8
Merck Index. Ninth Edition, 1976.
Müller, Filip. "Eyewitness Auschwitz: Three Years in the Gas Chambers", as cited by both Feig and Hilberg. Museum w Oswiecimu. "KL Auschwitz seen by the SS Hoess, Broad, Kremer," 2nd. ed., 1978
Nazi Conspiracy and Aggression, Vol. III. Washington, D.C.: U.S. Government Printing Office, 1946
Nazism: A History in Documents and Eye Witness Accounts, Vol.2
Pressac, J.C. Auschwitz: Technique and Operation of the Gas Chambers. New York: Beate Klarsfeld Foundation, 1989
"Holocaust Revisionist Admits He Is Not Engineer." The Washington Post, June 18, 1991, FINAL Edition. Christopher B. Daly
YVS XVI. Yad Vashem Studies, XVI. "Operation Reinhard": Extermination Camps of Belzec, Sobibor and Treblinka. Jerusalem: Yad Vashem, 1984

 

http://www.akdh.ch/ps/ps_Leucht.html


Dieser Text ist -- ohne kommerzielles Interesse -- vom InternationalenSekretariat der Vereinigung der langjährigen Liebhaber von Kriegs- undHolokaust-Erzählungen (AAARGH) zu reinen Lehrzwecken ins Netz gesetztworden; er soll zu weiterer Forschung anregen und eine maßvolle Verwendungfinden. Die Postanschrift: PO Box 81475, Chicago,IL 60681-0475, USA.
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